HV-Damen gewinnen 20:9 gegen HSG Nabburg/Schwarzenfeld II - Herren freuen sich über ...
Handballerinnen jubeln das erste Mal

Oberviechtach. (vöt) Die Handballdamen des HV Oberviechtach feierten gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld II mit 20:9 (8:6) ihren ersten Saisonerfolg in der Bezirksliga. Die erste Herrenmannschaft kam nach wechselhaften 60 Minuten zu einem 19:19 (10:10) gegen den ATSV Kelheim.

Bei den Damen sah es zunächst nicht nach einem klaren Erfolg aus. Nach der 1:0-Führung der Gäste verlief die Begegnung zunächst ausgeglichen (3:3), ehe sich die Gastgeberinnen mit vier Toren in Folge absetzen konnten (7:3). In dieser Phase gelang es den Oberviechtacherinnen immer wieder, sich in der Offensive durchzusetzen. Ein weiterer Grund für den Ausbau der Führung war die gute Defensive um Torfrau Ramona Reil. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Bei 8:6 wurden die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitansprache forderte Trainer Roman Will, die Konzentration hochzuhalten. Aber zunächst verkürzten die Gäste auf 8:9. Mit zehn Toren in Folge bauten die Will-Schützlinge den Vorsprung auf 19:8 aus. Im Angriff nutzten die Oberviechtacherinnen die sich bietenden Torchancen von allen Positionen. Nach Ablauf der 60 Minuten hieß es 20:9.

HV: Theresa Bauer 1, Susanne Götz 3, Corinna Deyerl 3, Katharina Kiener 3/1, Corinna Wild 2, Kerstin Reisinger 1, Eva Priller 1, Ksenija Beer 4, Irina Leibl 2.

Die Herren mussten in der Bezirksliga gegen den ATSV Kelheim ran. In den ersten Minuten schien den Schützlingen von Vladimir Jary noch die zweiwöchige Spielpause in den Knochen zu stecken. Die Gäste aus Niederbayern setzten sich auf 3:0 ab. Erst mit zunehmender Spieldauer fand der HV den Rhythmus. Die Folge waren einige Kontertore und die Rot-Schwarzen setzten sich auf 8:4 ab. Aber wie schon so oft im bisherigen Saisonverlauf verstand es das Jary-Team nicht, diese Führung zu verteidigen oder auszubauen. Bedingt durch überhastete Abschlüsse und technische Fehler kamen die Gäste wieder zurück ins Geschehen und glichen bis zum Halbzeitpfiff auf 10:10 aus.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich wenig am Spielverlauf, keine der beiden Vertretungen konnte sich absetzen (12:11; 13:13). Mitte des zweiten Durchgangs folgte ein Einbruch auf Seiten des HV und die Donaustädter setzten sich auf 17:13 ab. Symptomatisch für diese Phase des HV war, dass man sogar ohne eigenen Treffer blieb, als ein Feldspieler der Gäste zwischen die Pfosten musste, da der etatmäßige Keeper eine Zweiminutenstrafe absaß. Mit dem Rücken zur Wand besannen sich die Hausherren auf ihre kämpferischen Tugenden. Mit viel Aufwand gelang es dem HV, sich wieder heranzukämpfen (15:17; 17:18). In der hektischen und umkämpften Schlussphase gelang den Jary-Mannen zunächst der Ausgleich (18:18). Die Gäste legten wieder vor, doch im Gegenzug gelang Kreisläufer Stefan Herzog der Treffer zum Endstand von 19:19.

Trainer Vladimir Jary sah am Ende mehr Schatten als Licht. "Wir lassen zu viele klare Torgelegenheiten liegen und sind teilweise zu passiv in der Abwehr." Positiv stimme ihn aber die kämpferische Einstellung seines Teams, gerade in der Schlussviertelstunde.

HV: Jaroslav Strejic 4, Daniel Frank, Peter Kraus je 2, Sven Ferschl 1, Christian Mösbauer 5/2, Michael Fleischer, Patrick Schießl je 1, Andreas Fleischer 2, Stefan Herzog 1
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