"I Bonifaci" begeistert in Kirchenlaibach
Die Herzen aufreißen

Klassische Musik für alle zugänglich: Das bot die Gruppe "I Bonifaci" am Sonntag in Kirchenlaibach. Bild: hia
Bekannte und unbekannte deutsche sowie internationale Weihnachtslieder ließ das Ensemble "I Bonifaci" mit Wayne Lempke (Bass), Renate Bergmann (Mezzosopran), Uschi Steppert (Sopran) und Torsten Sandvoß (Tenor) am Sonntag in Dreifaltigkeitskirche erklingen.

Der abwechslungsreiche Auftritt mit Werken aus acht Jahrhunderten hätte mehr als 80 Zuhörer verdient. Nach den Ramlesreuther Sängern, dem Thomas-Chor, der evangelischen Jugendband "Wohin sonst?" und dem Adventskonzert der FGV-Musikschule rundete das Quartett den Konzertreigen der Adventszeit ab. Roland Bäß hatte den Auftritt vermittelt. "Die Gutmacher", wie Pfarrer Sven Grillmeier die Gruppe nannte, stimmten ein auf die Geburt Jesu.

Eineinviertel Stunden versuchten sie, Grillmeiers Wunsch wahr werden zu lassen: "Lassen wir uns die Herzen aufreißen und die Türen weit machen für das Fest der Liebe." Das Ensemble begann mit "In dulci jubilo" und "Macht hoch die Tür". 24 Advents- und Weihnachtsweisen in variabler Besetzung präsentierte "I Bonifaci", mal ernst und heiter, mal verträumt und voller Lebenslust, mal ungewohnt, mal als Ohrwurm.

In sechs Abschnitte ging die Reise vom "Verbum Caro Factum est" aus dem 13. bis 15. Jahrhundert bis zu Billy Joels "Goodnight my Angel". Dazwischen gab es Lieder aus Lettland, Tschechien, Katalonien, Schweden, Griechenland und Frankreich. Ihre ganze Stimmgewalt zum Ausdruck brachte das Ensemble im letzten Abschnitt mit einem jamaikanischen und drei amerikanischen Songs. Allein das Traditional "Go tell it on the Mountain" und Jule Stynes "Let it snow" sorgten für Zugaberufe.
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