Ideen sammeln und planen

Über die in Kaltenbrunn und Dürnast geplante Dorferneuerung informierte Willi Perzl vom Amt für Ländliche Entwicklung den Gemeinderat. Er stellte im Gemeinderat das Integrierte Ortsentwicklungskonzept vor.

"Die Bevölkerungsanteile werden sich deutlich verschieben. Dafür Ansätze zu finden, das ist die Aufgabe", betonte Willi Perzl. Ob umfassende oder einfache Dorferneuerung, prinzipiell sei beides möglich. Der Arbeitsplan sehe zunächst eine fachliche Planung und Bürgerbeteiligung vor. Ab heuer werde es ein völlig neues Förderprogramm aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds geben, das den Anliegern zugute komme, betonte Diplomingenieur Perzl. Die pauschale Förderung betrage 60 Prozent der Nettokosten. Die Gemeinde erhält Förderung nach der Finanzkraft: Heuer sind es 30 Prozent für infrastrukturelle, ökologische, soziale und kulturelle Maßnahmen. Auch private Maßnahmen werden zwischen 10 und 30 Prozent bezuschusst. "Wir werden die Prioritäten bei der Dorferneuerung in der Bauausschusssitzung festlegen" kündigte Bürgermeister Ludwig Biller an. Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs kann die Gemeinde eingeleitetes Wasser jederzeit untersuchen lassen. Der Satz, "Auf Kosten des Grundstückseigentümers", fällt weg. "Fallen beim Befüllen eines Gartenteichs mit einem Standrohr vom Hydranten oder bei einem zweiten Gartenwasserzähler Abwassergebühren an?", wollte Rainer Vater (SPD) wissen. Biller versprach Klärung. Ferner bat Vater, auf den Gebührenbescheiden den Wasser-Kubikmeterpreis anzugeben.

Die Antenne auf dem Rathaus Kaltenbrunn verbessert die Breitbandversorgung. Thomas Schönberger (CSU) plädierte für eine Bürgerinformation über den Zeitpunkt der LTE-Freischaltung durch die Telekom.
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