Im Blickpunkt

Das gerade begonnene Großprojekt ist die inzwischen siebte Ausbaustufe des Stahlgruber-Logistikzentrums in Sulzbach-Rosenberg. Damit soll es "noch größer und schneller" werden, wie der zuständige Projektleiter Dietmer Gregarek von der IWL AG gestern erläuterte. "Schneller und größer alleine reicht aber nicht aus."

Um die Flexibilität zu gewährleisten, die der Markt erfordere, sei eine besonders intensive Planung nötig gewesen. "Das war nicht immer leicht, insbesondere, da die Fertigstellung so sehr drängt." Auf 16 Monate ist die Bauzeit veranschlagt.

Gegenüber des heutigen Versandes entsteht laut Gregarek ein zweigeschossiges Gebäude für den Wareneingang mit 19 Ladetoren und einer Fläche von zirka 17 000 Quadratmetern. Weil dieser Bau die aktuellen Eingangsflächen entlaste, könnten auch Warenausgang und Versand entsprechend wachsen.

Das neue, vollautomatische Kleinteilelager biete Platz für rund 165 000 Behälter. "Das Besondere daran: Es wird in zwei Etagen übereinander gebaut, mit einer Höhe von rund 26 Metern." Noch ein paar beeindruckende Zahlen hatte der Planer parat: "18 automatische Regalbediengeräte sorgen für stündlich 1500 Ein- und Auslagerungen." Und über eine Brücke würden pro Stunde rund 1300 Behälter und 160 Großgebinde in den Versand im Bestandsgebäude transportiert. (eik)
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