Im Caritas-Haus St. Barbara gab es gleich mehrere Gründe, um zu feiern: Nach der Messe zu Ehren des Ordensgründers Paul Josef Nardini folgte die Segnung des neu gestalteten
Neues Jahr, neue Pforte

Heimleiter Wolfgang Rattai (rechts) nutzte den Gedenktag in St. Barbara zur Präsentation der neuen Pforte und zum Neujahrsempfang. Bild: thl
Eingangsbereichs. Zudem ist der Caritasverband Sulzbach-Rosenberg 50 Jahre alt. Damit nicht genug: Auch der Neujahrsempfang stand auf dem Programm.

Sulzbach-Rosenberg. (thl) "Glücklich ist der Mensch, der sein ganzes Vertrauen auf Gott setzt." Paul Josef Nardini (1821-1862) hat das getan. Der Gründer des Ordens der Mallersdorfer Schwestern stand im Mittelpunkt eines Gedenktags und der 50-Jahr-Feier des lokalen Caritasverbandes.

Den Gottesdienst zelebrierte Dekan Walter Hellauer mit Kaplan Franz Becher sowie den Ruhestandsgeistlichen Johann Schneider und Alois Albersdörfer. Lesung und Fürbitten trugen die Mallersdorfer Schwestern und Wolfgang Rattai vor. Kirchenmusiker Steffen Kordmann und die Familie Haberberger umrahmten die Feier mit Musik und Gesang.

Zu Beginn seiner Predigt wies Hellauer auf die Gestalt des Propheten Jeremia hin, der überzeugt war, dass der Mensch, der sich auf Gott einlässt, in seinem Leben von Gott gehalten wird und geborgen ist. Genau solch ein Mensch sei Paul Josef Nardini, der Gründer der Kongregation der Armen Franziskanerinnen von der heiligen Familie, gewesen.

Den Nardini-Gedenktag nutzte die Caritas auch zur Präsentation der neu gestalteten Eingangshalle und zum Neujahrsempfang. Laut Heimleiter Wolfgang Rattai zeigte der Besuch der vielen Gäste die Verbundenheit mit der Einrichtung, in der die Caritas-Familie zudem das 50-jährige Bestehen des Verbandes Sulzbach-Rosenberg feierte. Der Caritas-Ausschuss hatte im . November 2013 den Umbau beschlossen, um einen moderneren Pfortenbereich zu schaffen. Nach Entwürfen und Plänen des Architekturbüros Hedrich hätten die Arbeiten im August begonnen und seien am 9. Dezember mit der Abnahme beendet worden. Auch die Fluchtwege seien verbessert worden. Bewohner und Angehörige hätten in dieser Zeit laut Rattai Verständnis für die Einschränkungen gezeigt. Das Ergebnis entschädige sie dafür.

Die Idee, eine Art Marktplatz mit Café zu gestalten, werde durch die Möblierung unterstrichen, sagte der Heimleiter. Auch der Tante-Barbara-Laden, der sich steigender Beliebtheit erfreue, gehöre dazu. Nach dem Umbau des Gartens sei diese Modernisierung ein weiterer Pluspunkt des Hauses.

Rattai bat Dekan Hellauer um die Segnung der Pforte und aller, die hier arbeiten und leben. Die Kirche, so der Geistliche, sehe im Alter nicht den letzten Lebensabschnitt eines Menschen, sondern sei überzeugt, dass diese Zeit einen tiefen Sinn habe - die Verwirklichung des Menschen- und Christseins.
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