Im Dekanat Auerbach fehlen drei Gemeindereferenten
Antwort aus Bamberg lässt auf sich warten

Der Abschied von Dekan Pater Dominik Sobolewski, der auf eigenen Wunsch nach fast zehn Jahren Auerbach verlässt, überschattete die sommerliche Dekanatsratssitzung. Sie brachte keine Neuigkeiten im Blick auf die drei verwaisten Stellen für Gemeindereferenten.

Der Vorsitzende des Dekanatsrats, Herbert Appl, hatte in einem Schreiben an das Ordinariat nach neuen Kräften gefragt, die in den Gemeinden die pastorale Situation unterstützen und die Priester entlasten. Als Alternative schlug Appl vor, ein Budget zu schaffen, um Tätigkeiten, die bisher das hauptamtliche pastorale Personal leistete, in kleinen Aufträgen finanziell zu entgelten.

Angesichts von mittlerweile drei unbesetzten Stellen von Gemeindereferenten im Dekanat blieben viele Aufgaben liegen. Einzelne davon könnten aus den Gemeinden übernehmen. Dafür solle die Erzdiözese Gelder locker machen. Pfarrer Thomas Thielscher konnte sich sogar eine neue Berufsgruppe vorstellen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick antwortete, er habe den Brief an die zuständige Stelle weitergeleitet. Weiter fand ein Telefonat statt, in dem sich der Dekanatsratsvorsitzende jedoch mit dem eigentlichen Anliegen nicht richtig verstanden fühlte. Seither habe er dazu nichts mehr vom erzbischöflichen Ordinariat gehört.

Hoffnungsfroh stimmte dagegen das Ergebnis des Infoabends zur Wort-Gottes-Feier in Creußen. 17 Teilnehmer bekundeten ihr Interesse, eine Ausbildung hierfür zu absolvieren. Zufriedenheit herrschte auch im Rückblick auf die Gebetsstaffel um geistliche Berufungen mit dem Schlussgottesdienst am Dreifaltigkeitssonntag, die ökumenische Wallfahrt nach Auerbach und den Glaubenstag in Pegnitz.
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