Im Dienst an den Menschen

"Soziales Engagement ist etwas Besonderes, das die Gesellschaft zusammenhält", betonte Landrat Andreas Meier (Zweiter von links) bei der Verleihung des Sozialpreises. Eine von drei Preisträgerinnen ist die Eschenbacherin Brigitte Metzner, die in der Rußweiherstadt vielfältigen Einsatz zeigt. Pfarrer Thomas Jeschner (rechts) und Bürgermeister Peter Lehr (links) zählten zu den ersten Gratulanten. Bild: rn

Ob als Elternbeiratsvorsitzende, Kommunionhelferin, Hospizhelferin oder Sprecherin des Pfarrgemeinderats: Brigitte Metzner hat sich "über viele Jahre hinweg beispielhaft im sozialen Bereich eingesetzt". Den Dank dafür gab's am Mittwoch: den Sozialpreis des Landkreises.

Bei einem Festakt im Foyer des Landratsamts übergab Landrat Andreas Meier der Eschenbacherin im Beisein von Bürgermeister Peter Lehr und Pfarrer Thomas Jeschner Urkunde und Geldpreis.

In seiner Laudatio zählte Meier als "Stationen" des sozialen Engagements von Brigitte Metzner im Einzelnen auf: 1964 bis 1969 Leiterin der Landjugend Eschenbach-Thomasreuth und gleichzeitig Leiterin der 14- bis 16-jährigen Mädchen in Eschenbach, 1967 bis 1969 Dekanatsjugendführerin, 1982 bis 1983 Elternbeiratsvorsitzende im Kindergarten Eschenbach und bald darauf vier Jahre Elternbeiratsvorsitzende der Volksschule. Meier wies zudem auf Metzners "Fahrten mit Kindergartenkindern auf verschiedenen Wegstrecken in eigener Regie und großer Aufopferung zum Besuch des Kindergartens", ihr Wirken als Tischmutter bei der Erstkommunion 1990 und ihre Tätigkeit als Vorsitzende beziehungsweise Sprecherin des Pfarrgemeinderats seit 2002 hin. Darüber hinaus sorge sie für die Aufstellung des Fronleichnamsaltars vor der Bergkirche und des "Heiligen Grabes" in der Berg- beziehungsweise der Friedhofskirche.

Der Landrat berichtete auch von vielen Initiativen - wie den Adventskranz-, Sonnenblumen- und Palmeselaktionen - und Spendenmaßnahmen zur Sanierung von Berg- und Pfarrkirche. Zudem würdigte er ihre Tätigkeit als Kommunionhelferin (seit 2004) sowie als Mesnerin und Lektorin (seit 2006) im BRK-Seniorenheim. Nach dem mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenen Fachkurs für Hospiz habe sie bereits vorbildliche Hospizdienste geleistet. Und schließlich erwähnte Meier ihre Mitarbeit in der Nähstube im ehemaligen Landratsamt Eschenbach seit 2006.

Mit dem Sozialpreis zeichnet der Landkreis Neustadt/WN alle zwei Jahre beispielhaftes Handeln im sozialen Bereich aus, das oft unbemerkt von der Öffentlichkeit im Dienst an den Menschen erbracht wird. Landrat Andreas Meier zeigte sich erfreut über das ausgeprägte und vielseitige soziale Wirken im Landkreis. "Soziales Engagement ist etwas Besonderes, das die Gesellschaft zusammenhält."

Die dabei erbrachten Leistungen könnten nicht in bar entgolten werden. Den Sozialpreis nannte Meier ein äußeres Zeichen der Wertschätzung und Achtung. Er beklagte, dass in der heutigen Gesellschaft das Wort "Danke" aus der Mode gekommen sei. Mit "Vergelt's Gott" wolle er ein Gegengewicht dazu setzen.
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