Im Gemeindegebiet sind es über 200 Stromerzeuger, die Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse nutzen. "Etwa 15 Millionen Kilowattstunden Strom können sich sehen lassen", hatte Bürgermeister Gerhard Schärl kurz vor dem Ende seiner letzten Legislaturperiode als stolze Energiebilanz präsentiert.
Günstiger und damit attraktiver

Gefragt sind derzeit die Informationen von Klimaschutzmanagerin Katharina List aus Ensdorf. Bei den Gemeindeparlamenten als auch von privaten Haushalten. Denn die Photovoltaikgeschichte ist noch lange nicht zu Ende. Diese Art der Stromerzeugung ist sogar preiswerter geworden. bild:bö
Hohenburg. (bö) Schwerpunktthema der Sitzung des Marktrates war die Vorstellung der Photovoltaik-Eigenverbrauch-Initiative des Landkreises durch Klimaschutzmanagerin Katharina List. "Aus der Region - für die Region" ist die Aktion, mit der das Zentrum für erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit in Ensdorf und die AOVE auf die Verbraucher zugehen. Für Hohenburg eigentlich eine gute Sache, denn bei der Stromerzeugung soll die Gemeinde auch im Bereich der neuen Energien weiterhin ein regionales Vorbild sein.

Das Thema Klimaschutz bleibt mit der Nutzung des Segments der Photovoltaik nach wie vor spannend und interessant. Es ist jetzt die PV-Eigenverbrauch-Initiative, mit der derzeit die neue Klimaschutzmanagerin Katharina List nicht nur bei den Kommunen wirbt. "Es ist auch ein aktiver Beitrag für eine saubere Lebenswelt", meinte die 27-jährige Ensdorferin.

Der eigenerzeugte Solarstrom ist preiswerter als der bisherige Bezugsstrom; es ist ein Stück Unabhängigkeit von Energie-Importen aus Krisenländern und vor allem eine langlebige Sachanlage in Zeiten verunsicherter Finanzmärkte. Als besonderen Anreiz nannte die Klimaschutzmanagerin des Landkreises, dass die Preise für Photovoltaikanlagen auf ein sehr attraktives Niveau gesunken seien. "Dabei hat sich die technische Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit in diesem Zeitraum noch einmal deutlich erhöht." Mit dem Ergebnis, dass Solarstrom heute schon preiswerter als herkömmlicher, meist fossil erzeugter Strom eines konventionellen Energieversorgers ist. Interessierte Bürger können sich bei der pv-eigenverbrauchsinitiative.de oder beim Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf oder im Internet unter www.zen-ensdorf.de informieren. Katharina List ist unter 09624/9 22 45 26 erreichbar.
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