Im Jubeljahr gut bei Stimme

Der Markt Schwarzenfeld ist 1000 Jahre alt, doch seine Sänger strahlen Lebensfreude pur aus. Im Jubiläumsjahr stimmten die Chöre in die Festfreude ein und durften beim großen Gemeinschaftskonzert noch einen ganz besonders lieben Gast im Jugendheim begrüßen.

Schwarzenfeld. Aus der Partnergemeinde Strass in der Südsteiermark war der "Erzherzog-Johann-Chor" angereist. Der "Werkschor DSCB", auch "Buchtalchor" genannt, hatte den Abend organisiert und eröffnete auch die Programmfolge mit einer Hymne. "Lobpreiset laut" stimmte Dirigent Erwin Oppelt unter Fanfarenklang an. Josef Brandner, der Sprecher aller Chöre, freute sich auf die gemeinsame Präsentation der Schwarzenfelder Musikgemeinschaften. Er hieß Altlandrat Hans Schuierer und Landrat-Stellvertreter Jakob Scharf, Bürgermeister Manfred Rodde und natürlich das sehr zahlreich erschienene Publikum willkommen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Sonja Laußer.

Mit viel Schwung

Der "Erzherzog-Johann-Chor Strass" setzte das Programm mit a-cappella-Liedern fort. Es erklang "bei uns dahoam" und "die Sulm und die Weinberg", zwei steiermärkische Melodien, die mit frischen, klangreinen Stimmen gesungen wurden. Jörg Köpf leitete umsichtig und präzise. Der Bergchor "St. Barbara" führte das Konzert schwungvoll weiter. Markig sangen die Männer unter Führung von Herbert Reger "Halleluja, sing ein Lied". Das "Piccolo"-Ensemble, acht ganz junge Mädchen unter Leitung von Birgit Koch, trugen zwei lustige Gesänge umtriebig vor. So begeistert wie die Mädchen agierten, so groß war auch der Applaus.

Der Gesang- und Musikverein unter Regie von Wilhelm Heidtmann trug "Jetzt und heute leben" eindringlich vor. Der "Schwarzenfelder Dreigesang mit Anton" - zwei Sängerinnen und ein Sänger plus ein Akkordeonbegleiter - gestaltete anrührend "Bruada Liaderle". Der Kirchenchor unter Leitung von Michael Koch sang "Schäfers Sonntagslied". Fünf junge Frauen und ein Mann bilden die Gesangsgruppe "conTAKT". Birgit Koch dirigierte sie, zwei Gitarristen und Michael Koch am Klavier begleiteten das swingende Ensemble.

Gemeinsames Finale

Nach der Pause traten die Ensembles ein weiteres Mal auf. Dabei gab der Refrain des "Schwarzenfelder Dreigesangs" "Am schönsten klingt's dahoam, weil ma mitsinga kon" dem Publikum Gelegenheit, einzustimmen. Bürgermeister Manfred Rodde bedankte sich von Herzen für die Aktivitäten, ohne die das Jubiläum nicht die Breite an Veranstaltungen erfahren könnte. Dann folgte der Schlusschor. Die Ode "An die Freude", diesmal nicht von Beethoven, sondern von einem unbekannten Komponisten - aber ebenfalls mitreißend klingend - wurde vom Gemeinschaftschor aller Ensembles - also insgesamt 120 Mitwirkenden - und der Musikkapelle Schwarzenfeld zweimal gestaltet, einmal als Programm-Abschluss, dann als krönende Zugabe.
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