Im Kloster gibt's Indianer

"Wir bauen ein Propeller-Rennauto", hatte der SPD-Ortsverein mit Hans Ram (links stehend) als Beitrag zum Ferienprogramm versprochen. Nach einem Testrennen stellte er sich mit den angehenden Elektronikern dem Fotografen. Bild: sön

Vergessen sind die Ferien bei vielen Kindern schon. Aber nicht unbedingt, was sie alles erlebt haben.

(sön) "Über 300 Kinder nahmen am Ensdorfer Ferienprogramm mit seinen mehr als 30 Veranstaltungen teil", unterstrich als Jugendbeauftragter Gemeinderat Werner Scharl. Ebenso wie Bürgermeister Markus Dollacker dankte er allen, die sich in dieses Angebot einbracht hatten. Ganz vorne steht da immer Hans Ram, "der seit Jahren das Ensdorfer Ferienprogramm auf die Beine stellt".

Im Wolfsbacher Schützenheim zogen die beteiligten Vereine Bilanz. Nur sehr wenige Veranstaltungen hätten wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden müssen, im Gegenzug seien viele schon bald ausgebucht gewesen. Beispielsweise das DJK-Zeltlager in Falkenstein und "Fossilien entdecken im Wolfsbacher Steinbruch". Laut Erika Hassler hatten sich im Steinbruch Pongratz an die 40 Kinder auf die Suche gemacht.

Nicht nur Schleckermäuler waren zum "Honigschleudern und Kerzenziehen" bei Josef Reindl und Sonja Ram, die in der Pfarrbücherei die Geschichte von "Theobald, dem Brezenbäcker" vorlas. Das von der Umweltstation des Klosters unterbreitete, mehrtägige Angebot "Vilstalindianer - Abenteuer pur" mit viel Bewegung und naturnahen Spielen, so Bruder Robert Reiner, sei sehr gut angenommen worden.

Nur "Mobil mit Spaß und Spiel" musste wegen mangelnder Nachfrage abgesagt werden. "Wir bauen ein Propeller-Rennauto" habe der SPD-Ortsverein versprochen "und die Kinder hatten viel Spaß besonders beim anschließenden Autorennen", betonte Hans Ram. Das habe ebenso für das Angebot des Obst- und Gartenbauvereins gegolten, freuten sich die Verantwortlichen und versprachen, auch das nächste Mal mit dabei zu sein. Als Erfolg verbuchte Manuel Allwang sein "Schach - unter dem DJK-Dach". So sieht es auch die SG Edelweiß, die ein Schnupper- und Preisschießen nicht zuletzt zur Nachwuchswerbung angeboten hatte.

Die Aktionen "Faszination Ball" der DJK und "Schafkopfen" vom Opel-Club hätten hingegen mehr Teilnehmer verdient, resümierte der Jugendbeauftragte. Viel Spaß hätte ihm und den Kindern Malen mit Acryl bereitet, erinnerte sich Malermeister Johann Frind. Vom "Aufbrezeln für Mädchen" seien die Teilnehmerinnen natürlich begeistert gewesen, fügte Sonja Ram an.

Beim "Spielebus Maxl" hätten mehr als 20 Kinder mitgemacht, blickte Bürgermeister Markus Dollacker zurück "und auch des Umweltmobil hat den Kids gefallen." Ebenso "Mauern mit Maurermeister Thomas Singer". Es sei eine wahre Freude gewesen, den 15 Kindern beim Arbeiten zuzuschauen.
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