Im Notfall zwei Standorte
Im Blickpunkt

Schwandorf. (cv) Die Aufforderung der Regierung der Oberpfalz hatte den 3. November als Stichtag: Bis dahin musste der Landkreis Schwandorf Unterkünfte melden, in welchen im Notfall 200 bis 300 Asylbewerber untergebracht werden können. Die Aufforderung geht auf den Notfallplan des Freistaats zurück. Ein extra eingesetzter Krisenstab hat bekanntlich die Landkreise und kreisfreien Städte mit einer entsprechenden Suche beauftragt, muss doch der Anstieg der Asylbewerber in den Erstaufnahmelagern bewältigt werden.

"Wir haben einen Notfallplan, von dem ich hoffe, dass er gar nicht eintritt", betont Landrat Thomas Ebeling zuversichtlich und verweist auf das enorme Potenzial, das angesichts der Meldung aus 96 Landkreisen und kreisfreien Städten entstehe. Der Landkreis Schwandorf hat zwei Immobilien gemeldet. Doch Vorrang haben bei der Unterbringung nach wie vor dezentrale Lösungen. Für die Betreuung sind bewährte Helfer - BRK, Johanniter, Feuerwehr und THW - im Boot. In der Bevölkerung wird heftig spekuliert, welche Objekte belegt werden. Auch das Schwandorfer Gauß-Gymnasium taucht dabei auf. Es scheidet laut Landrat definitiv aus.

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Maxhütte-Haidhof. Verbandstag des KAB-Kreisverbands mit Neuwahl ist morgen um 19 Uhr im Pfarrheim Rappenbügl. Der Gottesdienst in der Kirche Rappenbügl beginnt um 18 Uhr.
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