Im Wald geht's rund

Seit Jahrzehnten verschreibt sich die Bayerische Forstverwaltung mit ihrer Waldpädagogik der forstlichen Bildungsarbeit. Dazu gehören auch die Waldjugendspiele.

Irchenrieth. (bey) Zum 46. Mal nahmen Drittklässler aller Schularten aus dem Landkreis und der Stadt Weiden mit diesen Spielen an der "Woche des Waldes" teil.

Den 850 Kindern soll auf spielerische Art die Bedeutung des Waldes als Lebensgrundlage für die Menschen nahegebracht werden, sagte Leitender Landwirtschaftsdirektor Dr. Siegfried Kiener.

Es sei notwendig, den Wald mit seiner ökologischen und ökonomischen Funktion ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, und dabei immer die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung hervorzuheben. Für die Kinder sei der Wald ein idealer Lernort, weil aus den Spielen eine "Mordsgaudi" werde.

Rund drei Kilometer lang war der Parcours mit den Spielstationen, wie Blätterangeln, Dachstuhlbau, dem Holzsägen, dem Aufschlichten eines Sters Holz im Wettlauf gegen die Zeit oder den Rate-Tischen und Tiersuch-Tafeln. Über 40 Forstleute, Jäger, Forstpaten und Standbetreuer sorgten im Wald am Ortsrand von Irchenrieth nahe dem DJK-Sportheim für einen reibungslosen Ablauf. Mit im Team der vielen freiwilligen Helfer waren auch die Waldarbeiter der Bayerischen Staatsforsten. Die örtliche Leitung der Waldspiele hatte Forstamtmann Albert Urban.

Nach den Waldspielen gab es für die Kinder Milchmixgetränke aus heimischer Erzeugung, verbunden mit Informationen zur gesunden Ernährung und zu den Schulmilchaktionen. Alles mit Unterstützung des Kompetenzzentrums für Ernährung im Landwirtschaftsministerium.
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