Imkerverein belohnt bienenfleißige Helfer
Aus den Vereinen

Trotz des miesen Wetters gab es kein Wehklagen beim Helferabend des Imkervereins. Mit Schweinshaxen aus dem Backofen ließ Imkerfreund Reinhard Gietl (links) Temperatur und Wolken vergessen. Unser Bild zeigt (von rechts) Schatzmeister Anton Schönberger, Fritz Deubzer, Heinz Jantschik (halb verdeckt) und einen sichtlich zufriedenen "Imkerboss" Hans Krapf beim Essenfassen. Bild: gpa
Eschenbach. (gpa) "Gemeinsam sind wir stark." Diesen Spruch nehmen sich die Bienenzüchter zu Herzen, wenn es um ihren Verein und ihre Schützlinge, die emsigen Bienen, geht. Und deshalb lud der Vorstand alle treuen Helfer an den Lehrbienenstand ein, um ihnen für ihren Einsatz während des ganzen Jahres "Danke" zu sagen.

Das sollte aber nicht mit vielen Worten geschehen, sondern mit Taten. Geplant war, auf dem "Drohnenplatz" ein kleines Picknick zu veranstalten. Geben sollte es rustikale Schweinshaxen, von Imkerfreund Reinhard Gietl mustergültig im Backofen zubereitet, Kartoffel- und Krautsalat sowie natürlich Bier vom Fass.

Leider machte das schlechte Wetter den Imkern dabei einen Strich durch die Rechnung - verhindern konnten Regenschauer und Mini-Temperaturen das Schlemmen aber nicht. Wozu hat man denn einen Lehrbienenstand, dachten sich alle und siedelten in die gemütlichen und trockenen Räumlichkeiten um. Auch dort mundeten allen die Haxen samt Zutaten, herrschte bis in den späten Abend beste Stimmung beim Imkervolk.

Der Lehrbienenstand, bekannt durch viele Aktionen, und das Imkerfest sind schon seit vielen Jahren aus dem Eschenbacher Vereinskalender nicht mehr wegzudenken. Beides sind Beweise für den "bienenfleißigen" Einsatz zahlreicher Mitglieder, aber auch vieler Imkerfrauen. Ihr ehrenamtliches Engagement beim Imkerfest trägt dazu bei, dass die Veranstaltung für alle Besucher, unter ihnen auch viele Imker von nah und fern, stets ein erlebnisreicher Tag wird.

Wärmendes Johannisfeuer

Kirchenthumbach. (dfr) Am Ende war die Katholische Landjugend rundum zufrieden - auch dank ein paar trockener Stunden am Abend: Auf der Anhöhe zur Forstkapelle wurde das traditionelle Johannisfeuer abgebrannt.

Organisiert hatte das Ganze die KLJB-Ortsgruppe mit Hilfe freiwilliger Helfer. Nachdem sie beim Aufbau den ganzen Tag über im Regen gestanden waren, hatte der Himmel am Abend dann doch ein Einsehen: Einige trockene Stunden wurden genutzt, um mit den Besuchern ein schönes Fest zu feiern. Nach der Feuersegnung durch Pfarrer Pater Dr. Benedikt Röder wurde der große Holzhaufen entzündet. Durch die Wärme des Feuers waren die für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen schnell vergessen.

Auch kulinarisch kamen die Besucher auf ihre Kosten. Es gab Gegrilltes, Käse mit Breze und Pommes frites. Zudem war eine Bar aufgebaut. Auch im nächsten Jahr wird es ein Johannisfeuer geben - hoffentlich bei wärmeren Temperaturen.

Service

Ländlicher Dienst

Wenn die Mutter ausfällt - bei Krankheit, Pflege, Schwangerschaft oder Kur: Haushaltshilfe für alle in der Stadt und auf dem Land. Einsatzleitung: Maschinenring Neustadt/WN, Telefon 0961/482500.
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