Immenreuther bei Reservistenwallfahrt in Deining
Gott im Marschgepäck

Unter die 101 Wallfahrer mischten sich auch die Immenreuther Reservisten (von links) Martin Schmid, Roland Schäffler, Hans Stahl, Peter Hößl und Bernhard Kreuzer. Bild: jzk
Immenreuth. (bkr) Die Reservistenwallfahrt in Deining verbindet die dortige und die Immenreuther Kameradschaft. Zum fünften Mal fand am Samstag der Pilgerzug von der Gnadenkapelle Habsberg zur Wallfahrtskirche Lengenbach statt. Unter den 101 ehemaligen Soldaten und Zivilpersonen marschierten fünf Immenreuther Reservisten mit. Der Pilgerweg führte quer durch das Juragebiet im Landkreis Neumarkt, vorbei an den Jura Golfplätzen und dem Rosenfriedhof von Dietkirchen.

Stadtpfarrer Martin Becker aus Velburg schickte die Wallfahrer auf den Weg. Die Pilgerreise zu Fuß von einem Marienheiligtum zum anderen sei kein Spaziergang, sondern ein Gehen mit Gott, sagte der Geistliche. Er begleitete die Reservisten auf dem über sechsstündigen Marsch.

Pfarrer Georg Rabeneck hob bei der Messe in der Marienkapelle Lengenbach die Wallfahrt als Friedenswallfahrt heraus. Dem Frieden und der Gerechtigkeit dienen sowie den Wehrlosen zu helfen sei die Aufgabe der Bundeswehr, nicht zu unterwerfen oder zu vernichten. Rabeneck sah die Reservisten und Soldaten unter dem Schutzmantel der Friedenspatronin Maria. In seiner Predigt gedachte er den aktiven Soldaten, besonders denen, die ihr Leben bei Friedensmissionen einsetzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.