Immenreuther Reservisten beim Drei-Länder-Marsch
Viele Steine auf Weg

Mühsam war der Anstieg auch für die Immenreuther Reservisten Bernhard Kreuzer, Florian Wolf und Wolfgang Nickl (von links) zum Dreisessel. Bild: bkr
Immenreuth. (bkr) Ganz im Zeichen der Wiedervereinigung Deutschlands stand der 21. Drei-Länder-Marsch der Kreisgruppe Passau des Reservistenverbandes. 146 Teilnehmer aus sieben Nationen, darunter die Immenreuther Wolfgang Nickl, Florian Wolf und Bernhard Kreuzer, bekundeten mit ihrer Teilnahme die Bedeutung eines freien Europas. Nicht vertreten waren bei der zweitägigen Veranstaltung die sonst zahlreichen Marschierer aus Österreich und Ungarn. Die ungebremste Zuwanderung von Flüchtlingen hinderte sie.

Schirmherr Landtagsabgeordneter Max Gibis, der Vorsitzende des Reservistenverbandes Bayern, Professor Dr. Friedwart Lender, und der stellvertretende Präsident des Deutschen Reservistenverbandes, Rainer Erdel, hoben die Bedeutung des 3. Oktobers und seine Ausstrahlung auf den Fall der Grenzen in Europa hervor, die durch den Flüchtlingsstrom nicht gefährdet werden dürften.

Anspruchsvoll und zum Teil sehr steinig waren die Strecken. 36 Kilometer und 1000 Höhenmeter waren zu bewältigen. Von Altreichenau führte die erste Etappe auf den Dreisessel und von dort auf dem Dreiländerweg zum Dreiländereck und weiter zum Plöckenstein. Beim Abstieg zum Plöckensteinsee auf tschechischer Seite trafen die Reservisten auf das Adalbert-Stifter-Denkmal. Schweißtreibend waren die Anstiege im Hochfichtgebiet auf österreichischer Seite, etwas moderater dagegen die 25 Kilometer des zweiten Tages durch die Hügellandschaft rund um Freyung und durch das Naturschutzgebiet des Saußbachs.
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