Immer die selben Verdächtigen

Fair lohnt sich im Fußballkreis Amberg/Weiden: Bei der Siegerehrung des Fairnesspokal-Wettbewerbes gab es auch heuer nicht nur lobende Worte.

Weiden. (af) Wertvolle Spielbälle und Geldpreise lagen für jene 17 Mannschaften bereit, die am Montagabend vom Medienhaus Der neue Tag/Amberger Zeitung im Sportpark Hirschau ausgezeichnet wurden. Viele neue Gesichter gab es nicht im Vergleich zu den Vorjahren, was auch Kreisspielleiter Albert Kellner anhand von Beispielen feststellte: "TuS/WE Hirschau, SVSW Kemnath oder auch FC Weiden-Ost, es sind fast immer dieselben Verdächtigen, die ausgezeichnet werden." Kontinuität, wenn es um faires Verhalten auf und neben dem Fußballplatz geht, ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Im Gegenteil. "Wer fair spielt, wird auch sportlichen Erfolg haben", sagte Kellner. Er bedankte sich beim Medienhaus für das langjährige Engagement. "Zum 27. Mal einen solchen Wettbewerb auszurichten, ist nicht selbstverständlich."

Zwei Initiatoren

An die Anfänge des Fairnesspokals erinnerte Sport-Ressortleiter Alfred Schwarzmeier. Er nannte Fritz Hußlein und Josef Gläßl als die großen Initiatoren einer Preisvergabe, "die unserem Verlag zu einer Herzensangelegenheit geworden ist."

Welche große Wertschätzung der Fairnesspokal erfährt, zeigten nicht nur die geehrten Vereine durch ihre Präsenz. Auch die Funktionäre des Fußballbezirks Oberpfalz, allen voran Vorsitzender Maximilian Karl, sowie Vertreter des Kreises Amberg/Weiden wohnten der Ehrung bei. Als "Inbegriff, ja Prototypen der Fairness", bezeichnete Kreissportgerichtsvorsitzender Lorenz Gebert die ausgezeichneten Mannschaften. Um sich so vorbildlich zu verhalten, müsse in einem Verein alles passen: "Das geht nur, wenn Spieler, Trainer, Vorsitzende und Zuschauer an einem Strang ziehen."

Rosenberger Kunststück

Mit dem TuS Rosenberg stand ein Verein im Mittelpunkt. Ihm gelang das Kunststück sowohl in der Kreisliga als auch in der A-Klasse das jeweils fairste Team zu stellen. "Das ist ein Novum im Fairnesspokal", stellte Schwarzmeier fest.

Da der TuS Rosenberg II mit 1,03 zusätzlich die niedrigste Punktzahl in Bezug auf die bewerteten Strafen vor dem Sportgericht aufwies, gingen auch der Gesamtsieg mitsamt Wanderpokal nach Rosenberg.
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