Immer einen Schritt schneller

Auf Ramona Simbeck (Mitte/im Spiel gegen den Post SV Nürnberg) legten die Ansbacherinnen ein besonderes Augenmerk. Simbecks Teamkolleginnen nutzten aber die dadurch entstandenen Freiräume, die HSG siegte in Mittelfranken sicher mit 29:21. Bild: bwr

Nach einer sehr starken Leistung kehren die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag mit einem souveränen 29:21 Sieg von der HG Ansbach zurück.

Ansbach. (söt) Wie bereits erwartet, trat der Gastgeber mit einer ganz anderen Mannschaft als in der Vorrunde an, damals hatte die HSG Nabburg-Schwarzenfeld einen 33:13-Kantersieg gelandet. Mit Riederer und Vorholzer waren zwei Stammspielerinnen bei der HG Ansbach dabei, welche beim Hinspiel noch schmerzlich vermisst worden waren. Die HG setzte anfangs im Angriff auf viele Einlaufbewegungen der Außen- und Rückraumpositionen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lösten die HSG-Damen diese Situation und nahmen dem Gastgeber den Schwung. Im Angriff selber erkannten die Damen von Trainer Wolfgang Völkl den Schwachpunkt in der HG-Abwehr. Das Zentrum der 6:0-Defensive war sehr offen, so dass die Oberpfälzerinnen durch schöne Auftakthandlungen immer wieder zum Torerfolg kommen konnten. "Ansbach wollte uns mit hohem Tempo das Leben schwer machen. Da haben wir aber nicht nur dagegen gehalten, sondern sogar fünf Minuten vor der Halbzeit sogar noch einmal selber Gas gegeben", schildert Trainer Wolfgang Völkl den Spielverlauf. In dieser Phase der Begegnung zeigte sich sehr deutlich, dass die HSG-Damen konditionell total auf der Höhe sind. Beim Gastgeber schlichen sich immer mehr technische Fehler ein, die die Völkl-Schützlinge dankbar annahmen. Nach dem 15:13-Zwischenstand zog man noch vor der Halbzeit auf 19:13 davon.

Auch in der zweiten Hälfte gaben die Gäste das Zepter nicht mehr aus der Hand. Die HG Ansbach musste nun dem hohen Tempo aus der ersten Hälfte Tribut zollen und nahm deutlich den Schwung aus ihrem Spiel. Die HSG-Damen hingegen arbeiteten in der Abwehr sehr konzentriert und lauffreudig. Trainer Völkl: "Es war sehr schön zu sehen, wie offensiv und sicher wir da gestanden sind." Wieder einmal versuchte der Gegner, durch eine Manndeckung bei Ramona Simbeck, das Spiel zu drehen. Der Rest der Mannschaft konnte aber die dadurch entstandenen Lücken in der HG-Abwehr finden und zu Toren kommen.

Stubenvolls erstes Tor

Das einzige Manko an diesem Samstag waren wieder die nicht genutzten Torchancen. Da der Gastgeber aber immer mehr abbaute, konnten die Oberpfälzerinnen ihren Vorsprung trotz allem auf 27:19 ausbauen. Den Schlusspunkt setzte die 16-jährige Theresa Stubenvoll, die bei einer Eins-zu-Eins-Aktion gefoult wurde und den fälligen Siebenmeter sicher zu ihrem ersten Landesligator verwandelte. Am Ende stand es nach einer sehr guten Leistung der Völkl-Schützlinge verdient 29:21.

"Es war dank einer starken Leistung der Mädels ein souveräner Sieg in Ansbach", sagte Völkl. "Konditionell waren wir sehr stark und dadurch auch immer einen Schritt dem Gegner voraus. Kompliment an das Team."

HSG-Tore: Fleischmann 7, Rank 5, Fischer 5, Simbeck 5/4, Luley 3, Fröhlich 1, Czichon 1, Theresa Stubenvoll 1/1
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