Immer für die Bewohner

Erfolgreich waren Jessica Kneidl und Swetlana Underberg (vorne von links) bei ihrer Lehre. Darüber freuen sich (hinten von links) Susanna Scheil, Melanie Gundel, Martina Günther und Gabi Springer. Bild: myd

Seine Mitarbeiter sind dem Roten Kreuz viel wert. Bei der Jubilarehrung im Gmünder Seniorenheim war die Führung des Kreisverbandes stark vertreten.

Kreisgeschäftsführer Franz Rath war ins Pflegeheim gekommen, um vier Jubilare für 25 Jahre Arbeit für das Rote Kreuz zu ehren. Dabei ging er auch auf die Geschichte der Ausgezeichneten ein.

Vom Pfleger zum Leiter

Als ersten nannte er Pflegedienstleiter Wolfgang Jodlbauer. Er ist seit 1989 Altenpfleger, 1998 qualifizierte er sich zum Stationsleiter. Im Dezember 1998 übernahm er neben der Stationsleitertätigkeit die ständige Vertretung des Pflegedienstleiters. Ab Oktober 2007 leitete er den Pflegedienst in Hammergmünd. Viele Jahre habe er das Geschehen im Haus geprägt, betonte Rath. Seit Sommer 2013 ist er wegen einer Erkrankung in Rente auf Zeit. Besonders hob Rath Jodlbauers ehrenamtlichen Einsatz für Krankentransport und Rettungsdienst hervor. Der Kreisgeschäftsführer überreichte ihm ein Weinpaket und eine Medaille.

"Als Glücksfall" für das Seniorenheim habe sich Erika Lingl im August 1989 erwiesen. Die Bürokauffrau und Verwaltungsangestellte war vorher für ein halbes Jahr gefördert worden. Bereits nach kurzer Zeit habe sich die Teilzeitkraft als unentbehrlich erwiesen. Sie kümmert sich mit anderen um Gestaltung und passende Dekoration des Eingangsbereichs, stellt ihr Organisationstalent immer wieder bei den Veranstaltungen unter Beweis und prägt den freundlichen Charakter des Hauses. Lange brachte sie sich als Qualitätsbeauftragte ein und arbeitet ehrenamtlich im Kreisauskunftsbüro. Rath gratulierte auch ihr herzlich.

Als dritte Jubilarin beglückwünschte er Beate Becher, die sich seit Dezember 1989 im Küchenteam um das leibliche Wohl der Bewohner kümmert. Die vierte Jubilarin war am Tag der Ehrungen erkrankt. Andrea Prüschenk arbeitet sei Oktober 1989 als Krankenschwester in Teilzeit im BRK-Seniorenheim.

Wein und Blumen

Rath überreichte zum Dank für die Treue und Einsatzbereitschaft Blumen, Wein für den Herrn und eine Medaille von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes. Auch der Vorsitzende des BRK Weiden-Neustadt, Simon Wittmann, beglückwünschte die Geehrten.

"Zählt man die Arbeitszeit der vier Jubilare zusammen, kommt man auf 100 Jahre", rechnete Einrichtungsleiterin Martina Günther vor. "Viele Schicksale habt ihr miterlebt. Ihr habt mit den Bewohnern gelacht und ihre Probleme mit ihnen gemeistert." Günther verschwieg nicht, dass die Anforderungen im Laufe der Jahre gestiegen sind. Druck und Stress durch gesetzliche Vorgaben oder höhere Erwartungen nahmen zu. "Und trotzdem seid ihr geblieben - 25 Jahre. Dafür sage ich euch herzlichen Dank. "
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