Immer nächsten Schritt im Blick

Elternbeiratsvorsitzende Katharina Schärdel, Bürgermeister Dr. Karl Heinz Preißer, Seminarrektorin Elisabeth Junkawitsch, Dr. Matthias Holl und Ehefrau Stefanie, stellvertretende Schulleiterin Gertraud Dietl, Pfarrer Georg Hartlehnert und Bezirkspersonalrat Albert Schindlbeck (von links) bei der Amtseinführung. Bild: mue

"Ich bin angekommen und fühle mich wohl hier", sagte Dr. Matthias Holl. Elisabeth Junkawitsch aus dem Schulamt führte den Weidener als neuen Leiter der Grundschule Luhe-Wildenau ein.

Luhe-Wildenau. (mue) "Herzlich willkommen ihr lieben Leute, in unserer Schule begrüßen wir euch heute", sangen die Zweitklässler. Stellvertretende Schulleiterin Gertraud Dietl hieß besonders Ehefrau Stefanie Holl mit den beiden Kindern sowie die Eltern des neuen Rektors willkommen. Auch die Vorgänger Josef Eimer, Harald Stöckl und Margit Walter sowie benachbarte Schulleiter waren gekommen.

Für die Seminarrektorin und künftige Schulrätin Junkawitsch war die Amtseinführung eine Premiere. "Ein Schulleiter fällt nicht vom Himmel", betonte sie und erzählte kurz den Werdegang Holls, der geprägt war von Ehrgeiz und Fleiß. Nach Lehramts- und Magisterstudium in Germanistik, evangelischer Theologie und Pädagogik an der Uni Regensburg absolvierte er das Referendariat in Weiden und Neustadt. Einige Jahre arbeitete er im Landkreis München. Es folgte eine weitere Ausbildung zum Beratungslehrer. Zuletzt war Holl stellvertretender Schulleiter in Tirschenreuth. Junkawitsch wünschte Mut zur Klarheit und zur Positionierung mit dem Blick für das Machbare. "Von Ihnen wird es abhängen, wie sich die Schule weiterentwickelt."

Bürgermeister Dr. Karl Heinz Preißer freute sich, dass die Stelle so schnell wieder besetzt wurde. Der evangelische Pfarrer Georg Hartlehnert überbrachte auch die Grüße von Pfarrer Arnold Pirner. Sie seien froh, dass mit Holl ein Religionspädagoge die Schule leite, der offen für den Glauben sei. Eine glückliche Hand und viel Spaß wünschte Elternbeirats-Vorsitzende Katharina Schärdel.

Schultüte von den Kindern

Mit wichtigen Dingen beschenkten die Schüler ihren Chef. Dazu gehörten eine Schultüte, Watte gegen den Lärm, ein Apfel wegen der Vitamine, Antistress-Tee, Traubenzucker und Schokolade.

Holl zitierte aus einem Text von Michael Ende. Darin heißt es sinngemäß, wenn man eine unendlich lange Straße vor sich habe, soll man immer an den nächsten Schritt und nicht an die ganze Straße denken. "Man ist im Leben darauf angewiesen, sogenannten Ermöglichungsmenschen zu begegnen. Viele davon sind heute hier."

Er meinte seine Familie, die Eltern sowie all jene, die seinen beruflichen Lebensweg gefördert haben. Dazu gehörten auch Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß, Bezirkspersonalrat Albert Schindlbeck und Seminarrektor Ferdinand Schraml.
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