Immer wieder sonntags frei

Schafferhof-Wirt Reinhard Fütterer (stehend, rechts) stieß mit den Böhmisch-Bayerischen Musikanten, den "Simply-Two" und dem Regensburger Duo "Ohrange" auf das neue Programm an. Bild: ui

Alte Bekannte, wie Richie Necker, einige Neuheiten wie die Live-Band der Tirschenreuther Theaterproduktion über den Country-Sänger Jonny Cash und zahlreiche Hochkaräter von Claudia Koreck bis zu Grammy-Gewinnerin Gaby Moreno kommen in diesem Jahr in den Schafferhof. Dazu machte am Sonntag "Mashed Up" den Auftakt zur meist kostenlosen Sonntagsreihe.

Auch eine Neuauflage der zuletzt 2009 angebotenen Groove-Night steht wieder im Programm. Für die Freunde von Kabarett und Humor wandelt Veronika von Quast am 22. April auf den Spuren von Zarah Leander. Bei der Programmvorstellung berichteten Wirt Reinhard Fütterer und Konzertmanager Werner Schick von konstanten Besucherzahlen in einer Höhe von 25 000 in den vergangenen Jahren. "Plus die Zoiglgänger", ergänzte Fütterer.

Interessante Musiker

Dafür sorgen neben dem Kleinkunstprogramm vor allem die Großveranstaltungen wie Kunst und Garten, Antik- und Trödelmarkt, Tag der Kommunbrauer, Hochzeitsmesse sowie "Kienspan und Kunstwerk". Ergänzt wird das Angebot durch Darbietungen interessanter Bands und Kapellen an einigen Sonntagen, die meist ohne Eintritt spielen.

Ursprünglich sollten "Mashed Up" in der Zoiglstube unplugged auftreten. Die Band mit der ehemaligen "Highline"-Sängerin Tina Trummer baute aber dann doch die Instrumente in der Tenne auf. Das Publikum war begeistert, die Stimmung super, als um 23 Uhr Schluss war.

Nächster Sonntagsact ist am 26. April die Metro-Band unter der Leitung von Roland Riedlbauer, die aus einer ehemaligen Weidener Tanzformation hervorging. "Glenn Miller meets Zoigl" lautet das Motto für den Abend voller Swing, der bereits um 18 Uhr beginnt.

Die "Stodtbergcombo" aus Eschenbach gestaltet den Zoigl-Nachmittag am 7. Juni musikalisch. Auf dem Programm der Gruppe, die im November 2013 erstmals öffentlich aufgetreten ist, stehen klassische und nostalgische Stücke.

Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller, Andre Lobanov, Juri Smirnof oder "Bibi" sind die Vorbilder, deren Töne die "Swing a Ling Ding Big Band" am 19. Juli bei gutem Wetter sogar im Hof zum Klingen bringt. Ergänzt wird das musikalische Spektrum durch zeitgenössische Arrangements von Peter Herbolzheimer und Quincy Jones sowie Funk-, Latin- und Rockstücken.

Seit Jahren beliebt ist auch das Musikantentreffen. Bei freiem Eintritt sind am 3. August G'stanzln, Volklieder und Witze im Hof oder in der Scheune zu hören. Für die Organisation sind "Die zwoa Schneidig'n" zuständig.

Entlohnung ohne Moneten

Ob es den Musikern so gehen wrd, wie Haus- und Hofdichter Norbert Neugirg es bei der Programmvorstellung beschrieb, bleibt abzuwarten: "Mit Zoiglbier statt mit Moneten entlohnt man hier den Hauspoeten. Und wird er unterm Tisch gesichtet, dann hat er wieder gut gedichtet."
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