In Abschnitten die Kurve kriegen

Die Staatsstraße 2040 von Willhof in Richtung Altendorf ist nicht sehr breit und ähnelt teilweise einem Fleckerlteppich. Im nächsten Jahr will das Staatliche Bauamt die Straße abschnittsweise verbreitern. Bild: haa

Berufspendler können ein Lied davon singen: Die Staatsstraße 2040 von Willhof aus in Richtung Neunburg ist sehr kurvenreich, teilweise recht eng und auch nicht gerade im besten baulichen Zustand.

Altendorf. (haa) Dennoch ist, zumindest derzeit, kein Ausbau möglich, da die Verkehrsfrequenz unter dem Durchschnitt liegt. Wenngleich ein Ausbau gegenwärtig nicht realisierbar ist, so sollen zumindest abschnittsweise Verbesserungen umgesetzt werden. Mit den ersten Arbeiten will das Amt bereits im nächsten Jahr beginnen. Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates informierte Bürgermeister Georg Köppl das Gremium über die vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach geplanten Maßnahmen an der Staatstraße 2040.

So hat die Behörde vorgesehen, schon im kommenden Jahr am Teilstück zwischen Willhof und Altendorf anzusetzen. Ab der großen Willhofer Kurve wird die Straße links am Hang entlang bis zum Klärwerk etwas breiter werden. Der momentane Parkplatz wird ersatzlos rückgebaut.

Nach der Kreuzung mit dem Radweg bis zum Ortseingang von Altendorf wird die Straße nach rechts um etwa einen Meter verbreitert werden. Diese Maßnahme verbessert den Verkehrsfluss wesentlich und macht die Straße wesentlich übersichtlicher. An der gleichen Staatsstraße werden ab Zangenstein in Richtung Neunburg ab 2016 abschnittsweise ähnliche Verbesserungen vorgenommen. Weiter soll das Teilstück der Staatsstraße 2159 von Pertolzhofen bis Niedermurach im Jahr 2016 eine Oberbauverstärkung erhalten, ließ der Bürgermeister noch wissen.

Bürgermeister Köppl informierte den Gemeinderat noch darüber, dass der am 23. Oktober verabschiedete Haushaltsplan vom Landratsamt genehmigt wurde. Wegen der Baumaßnahmen war eine sechsstellige Kreditaufnahme notwendig, die jedoch nur zu einer Nettoneuverschuldung von 62 000 Euro führt.

Dennoch wurde die Kommune von der Behörde angehalten, alle möglichen Einnahmequellen auszuschöpfen, um die Schuldenlast zurück zu fahren.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.