In aller Kürze

Die fleißigen Helfer vor den gesammelten Werken des Künstlers Max Gradl. Bild: hev
Heimatverein räumt um

Eschenbach. (hev) In der vergangenen Woche begannen die Mitglieder des Heimatvereins, Kunstwerke und antike Gegenstände vom Obergeschoss der Wagenremise in die Ausstellungsräume im ersten Stock des Taubnschusterhauses zu räumen. Schließlich soll noch heuer der Umbau des Gebäudes beginnen.

Entstehen werden neue Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, die den modernen Anforderungen einer musealen Nutzung entsprechen und trotzdem dem ursprünglichen Charakter des Ackerbürgerhauses in der Wassergasse gerecht werden. Weil die Einrichtung von Sammlungen und Ausstellungen durch die Landesstelle für nichtstaatliche Museen gefördert werden soll, ist es beim Ausbau der Scheunen auch notwendig, alle Objekte im Haus zu inventarisieren.

Hierzu werden Bilder und Beschreibungen in eine zentrale Datenbank geladen. Aus diesem Grund wird der Mitarbeiter der Landesstelle, Dr. Viktor Pröstler, dem Heimatverein im März eine praktische Einweisung in den Umgang mit der Software geben. Die erfreulichen Veränderungen im Taubnschusterhaus haben jedoch auch eine negative Seite: Es wird in diesem Jahr keine Ausstellungen geben, da die dafür vorgesehenen Räume zur Lagerung und Inventarisierung der gesamten Sammlung benötigt werden. Allerdings verständigten sich die Vereinsmitglieder darauf, in diesem Jahr verstärkt Veranstaltungen geselliger Natur zu organisieren. So läuft beispielsweise das "Zoiglprogramm" im Erdgeschoss weiter, wozu der Heimatverein einlädt. Der nächste Termin ist am 27. März.
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