In aller Kürze

Freudige Erwartung war bei den neuen "Minis" (vorne) und Wehmut bei den ausscheidenden Ministranten (hinten) zu spüren, Bei der Verabschiedung konnten nicht alle altgedienten Ministranten anwesend sein. Bild:jzk
200er-Marke bleibt bestehen

Kemnath. (jzk) Stadtpfarrer Konrad Amschl und Pastoralreferent Alfred Kick müssen sich künftig "nur" noch 203 Namen merken. 23 Altardiener und zwei Seniorenministranten verabschiedeten sie am Samstag in der Vorabendmesse. Doch die Lücke konnte fast vollständig geschlossen werden.

Mit Felix Kopp, Paul Müller, Pius Müller, Oliver Nickl, Julian Plannerer, David Prechtl, Hannes Reger, Luis Ring, Felix Schinner, Kathrin Domeyer, Marie Felbinger, Lisa-Marie Fischer, Sarah Gallei, Melina Lauber sowie Marie und Sofie Panzer nahmen sie neun Buben und sieben Mädchen als "Minis" auf. Ilka und Manfred Spiegler übernehmen den Altardienst als Seniorenministranten. Für 25 Jahre Dienst erhielt Konditormeister Markus Lehner eine Auszeichnung.

"In eurem Auftreten beim Ministrieren sollt ihr ein Vorbild sein", betonte Kick. Ihr Dienst solle stets Ausdruck der Freude und des Glaubens an Jesus Christus sein. Nach dem Tagesevangelium brachten Kinder die zehn Teile eines Puzzles, das einen Christuskopf ergab. Dann gelobten die Buben und Mädchen, sich um Gemeinschaft und Freundschaft zu bemühen und stets hilfsbereit sowie eifrig zu sein. Als Zeichen der Aufnahme überreichten ihnen die Gruppenleiter den Ministrantenausweis. Dazu sangen die Brückenbauer "Here I am Lord".

Bei der Verabschiedungsfeier sagte Alfred Kick 25 Ministranten ein herzliches "Vergelt's Gott" für ihren jahrelangen Dienst: Isabell Bittner, Aline Braun, Julian Brunner, Kathrin Brunner, Lisa Deglmann, Angelina Gleißner, Marcel Götz, Timo Györi, Jasmin Heider, Andreas Holl, Johannes und Peter Kreuzer, Celina Landgraf, Pia Lippert, Lena Reindl, Katharina Scherm, Alisa Schöcklmann, Saskia Schwab, Selina Unger, Michaela Veigl-Meyer, Laura Wunderlich, Sebastian Zeitler und Jonas Stauber. Verabschiedet wurden auch die Seniorenministranten Angela und Heinz Sonnek.

Zur Erinnerung an ihren Ministrantendienst erhielten alle eine Urkunde und einen kleinen Bronzeengel. Nach dem Segen stimmten die Brückenbauer das Lied "Feuer und Flamme" an. Anschließend waren alle in das Gesellenhaus eingeladen.

1000 Euro "Kindergeld"

Oberwappenöst. Ein großes Herz für Kinder bewiesen die "Waumester" Kirwa-Gesellschaft und die Maibaumfreunde. Am entstehenden Spielplatz übergaben Corinna Fröhler und Andrea Steiner sowie Albert Deubzer, Ludwig Birkner und Hans Müller jeweils 500 Euro für die Neugestaltung des Areals. Das Geld wird in Materialien und selbstgebaute Spielgeräte investiert. Die Pflasterarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, Im Winter laufen die Vorbereitungen und die Arbeiten für die Zaunlatten sowie die benötigten Geräte, die im Frühjahr installiert werden sollen.

Bürgermeister Günter Kopp freute sich über den Geldregen und vor allen über den großartigen Einfall, das brachliegende, gemeindliche Grundstück wieder mit Leben zu füllen. "Unsere Kleinen sind die Zukunft und die Hoffnungsträger von morgen, so dass wir hier bewusst Geld in die Hand nehmen, um eine nachhaltige Entwicklung der jungen Generation zu fördern."
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