In Cabrios, Wägen und zu Fuß

Zwischen zwölf und vierzehn Wägen werden am Dienstag durch die Stadt rollen, wieder perfekt und toll aufbereitet in ihren verschiedenen Mottos. Prinzencabrios und natürlich viele Fußgruppen sind ebenfalls mit von der Partie. Auerbach ruft zu seinem im Zwei-Jahres-Turnus stattfindenden Faschingszug.

Der Countdown läuft, die Narren biegen in die Zielgerade ein. Auch in Auerbach. Dort findet der Fasching am Dienstag mit dem Gaudiwurm seinen Höhepunkt. Die SRZ erkundigte sich bei Organisator Andreas Götz über den Stand der Vorbereitungen und die Rahmenbedingungen.

Auf seinem Tisch liegen derzeit die Anmeldungen von 42 Teilnehmern. Darunter sind auch Vereine, die mehrere Gruppen bilden: die FG Stadtgarde Auerbach etwa, die mit dem Prinzenpaar teilnimmt, aber auch mit ihren Garden.

Auch Neulinge

Einige Rückkehrer kann Götz begrüßen, die sich beim letzten Mal nicht beteiligten, aber heuer wieder mit von der Partie sind. Und natürlich auch Neulinge. So ist nach ihrem glanzvollen Auftritt beim Jubiläumsumzug die Thai-Massage-Praxis dabei, ebenso eine Formation des Fitness-Clubs aus der Marktpassage.

Zum ersten Mal am Start ist die Stadtbücherei St. Johannes, die vor allem durch ein besonderes Kostüm auffallen wird. Musikalisch geben die Knabenkapelle Auerbach und die Stadtkapelle Eschenbach den Ton an; der Rest läuft über die "Dose".

Mit und ohne Musik

War es schwierig, die Leute zu motivieren? "Eigentlich nicht, jedoch ist es immer sehr zäh, Informationen zu bekommen, wer was macht, Wagen oder Fußgruppe, mit Musik oder ohne?" Auch nachfragen musste Götz bei manchen, ob sie denn nun dabei sind, so wie vor zwei Jahren, aber letztlich habe es mit dem Anmeldeschluss 30. Januar ganz gut geklappt.

Gibt es ein Motto? "Nein, unser Umzug stand noch nie unter einem besonderen Thema und wird es auch heuer nicht tun. Die Vereine, Organisationen oder sonstige Institutionen, dürfen darstellen, was sie wollen. Manche wollen was auf den Arm nehmen, die anderen sind nur lustig verkleidet. Aber bei uns darf eigentlich jeder mitmachen", erklärt Andreas Götz, der den Zug übrigens auch moderieren wird.

Die Straßen frei halten

Zum Thema Sicherheit, so der Organisator, seien die Gruppen mit einem Merkblatt aufgeklärt worden, welche Bestimmungen einzuhalten sind. So laufen bei großen Wägen Sicherheitsleute an den Reifen mit. Götz appelliert aber auch an das Publikum, die Straßen freizuhalten. Er denkt da nicht nur an die Kinder: "So manche im besten Alter sollten sich da selber an der Nase fassen."

Aufgestellt wird sich wieder in der Marienstraße, am Bauhof und Novettaweg. Aber auch ein Teil der Michelfelder Straße wird mit einbezogen. Danach schlängelt sich der Wurm über Untere Vorstadt, Unterer Markt, Marktplatz, Pfarrstraße, Rogner-Kreuzung, Alleestraße, Polizei, Kolpinghaus, Dr.-Heinrich-Stromer-Straße und wieder am Marktplatz vorbei zum Unteren Markt. Dort kommt es dann zu Auflösungserscheinungen. Danach geht's weiter am Marktplatz mit einem bunten Treiben und zu späterer Stunde dann noch zum Kehraus in die Kneipen.

Eintrittsmarken oder ähnliches gibt es nicht. Dafür laufen Sammler durch die Massen und bitten um freiwillige Spenden für die beim Umzug entstehenden Kosten. (Hintergrund)
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