In der Dämmerung tabu

Es war eine eindringliche Bitte, die die beiden Jagdpächter vortrugen: Freizeitaktivitäten in der Dämmerung sollten vermieden werden, appellierten Thorsten Beierlein und Mario Goß: Quads, motorisierte Zweiräder und Jogger mit Stirnlampe gefährdeten nicht nur den Abschuss, sondern auch sich selbst.

Auch sollten Reiter wissen, dass bei Nässe Wiesen tabu seien, merkten die Jagdpächter in der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft in der Gastwirtschaft Biersack an. Bei den Jagdgenossen bedankten sie sich für das gute Miteinander. Der Abschuss in beiden Jagdrevieren sei wieder erfüllt worden. 17 Tiere fielen dieses Jahr unter die Rubrik "Fallwild".

Die Wegebauaktionen sowie das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern entlang der Wege in Sassenreuth sei abgeschlossen, berichtete Jagdvorsteher Helmut Trenz in seinem Rückblick. Sein Dank galt allen freiwilligen Helfern, die Fahrzeuge sowie Arbeitskraft zum Abtransport zur Verfügung stellten. Es habe nur geringe Wildschäden gegeben, die alle einvernehmlich bereinigt worden seien, sagte er.

Die Jagdgenossen sprachen sich - wie in der Vergangenheit - dafür aus, den Jagdpachtschilling in Höhe von 2,50 Euro pro Hektar wieder in den Wegebau zu investieren. Alle Jagdgenossen, die sich den Pachtschilling ausbezahlen lassen möchten, sollen dies bis 30. April schriftlich bei Helmut Trenz oder Hermann Lettner beantragen.

Dritter Bürgermeister Werner Trenz bedankte sich bei den Jagdgenossen für ihre Arbeit zum Wohl von Menschen, Tieren und Natur und sagte auch für die Zukunft die Unterstützung der Gemeinde zu.
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