In der Kunsterei läuft die Ausstellung Flower-Power
Künstler lassen Blumen sprechen

Bilder von Johannes Janner (von rechts), Gerti Reynolds, Sabine Hartwig, Christine Mößbauer sind in der Kunsterei ausgestellt. Bei der Eröffnung war auch zweite Bürgermeisterin Anita Stauber. Bild: rgr
Grafenwöhr. (rgr) Wie sieht ein Dreiecksverhältnis aus? Die Antwort bietet die Kunsterei derzeit dank der laufenden "Flower-Power"-Ausstellung. Zur Vernissage begrüßte Johannes Janner neben seinen Künstlerkolleginnen Gerti Reynolds, Daniela Danhauser, Christine Mößbauer und Sabine Hartwig auch einige Gäste.

"Beim Begriff Flower-Power geht es nicht nur um florale Darstellungen. Für meine Generation transponiert der Titel mehr - wir haben die Flower-Power-Bewegung in den 60er und 70er Jahren miterlebt", erklärte Janner. Die Gegenkultur der Hippies forderte neue gesellschaftliche Umgangsformen sowie ein pazifistisch-tolerantes Gemeinschaftsleben, und diese Forderung sei gerade jetzt wegen der betrüblichen Vorkommnisse in anderen Weltgegenden aktueller denn je.

Janner ging auf die Botschaften der Blumen ein. Eine Iris stehe für absolute Treue, eine Kornblume bedeute: "Ich gebe die Hoffnung nicht auf". Auch das Vergissmeinnicht und rote Rosen haben Symbolcharakter. Seine Gäste forderte Janner auf, die neuesten Blüten des künstlerischen Ausdrucks in dieser Ausstellung zu betrachten und sich ihrer Poesie auszusetzen. "Ich freu mich, dass hier ausgestellt und die Kunsterei mit Leben gefüllt wird. Die Bilder sprechen für sich", meinte zweite Bürgermeisterin Anita Stauber.

Die Ausstellung ist bis 22. Mai geöffnet: dienstags von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 17 bis 19 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.