In fünf Disziplinen aktiv

Vorsitzender Harald Drobig (links) und seine Stellvertreterin Sieglinde Horn dankten in der Jahreshauptversammlung Andreas Ficker für 25-jährige Mitgliedschaft beim Karten- und Schachverein. Bild: rn

16 004 Jahre: So alt sind zusammengerechnet die Mitglieder des Karten- und Schachvereins (KSV). Die Mitteilung des Vorsitzenden sorgte in der Jahreshauptversammlung für Heiterkeit. Harald Drobig würzte seinen Bericht mit Kartenspiel-Ergebnissen und Zahlenspielereien.

In den beiden Nebenräumen des Gasthofes "Weißes Roß" sprach er von einem von vielen Aktivitäten geprägten Jahr. Drobig begann seinen Rückblick mit der Nikolausfeier 2014 in Apfelbach, an der der Heilige und der Knecht Rupprecht vor romantischen Lagerfeuern mehr als 60 Geschenkpäckchen an Kinder verteilten und "der Vorrat an Glühwein, Gebäck und Bratwürsten bald aufgebraucht war".

Der Vorsitzende bedauerte, dass bei der Meisterschaftsfeier im März, bei der die Besten im Kartenspiel und im Kegeln mit Pokalen geehrt wurden, "Gewinner ihre Preise nicht abholten". Vielmehr habe man ihnen diese sogar noch nachtragen müssen. Die Vatertags- und Muttertagsfeier beschrieb er als fröhliche und gut besuchte Mai-Veranstaltung.

255 Teilnehmer

Als größten Kraftakt im Jahresgeschehen stufte er die einwöchige Stadtmeisterschaft im Kegeln unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Dr. Sabine Schultes ein. Drobig berichtete von 19 Herren-, 13 Damen-, 13 gemischten und 6 Jugendmannschaften, die auf der Kegelanlage des SCE sportlich und fair um die Titel gekämpft hätten. Die 255 Teilnehmer dieser "Mammut-Veranstaltung" hätten es auf insgesamt 29 805 Holz gebracht. Beim zweitägigen Bürgerfest seien die KSV-Mitglieder insbesondere am Samstag zur Höchstform aufgelaufen, bescheinigte der Vorsitzende seinen Helfern, - zumal sie an diesem Abend nahezu Alleinversorger gewesen seien.

Eine "dringend notwendige und werterhaltende Maßnahme" nannte er die Streicharbeiten an den Vereinsgebäuden in Apfelbach. Eine gute Tradition sind die Vereinsmeisterschaften im Herbst. In einwöchigen Abständen maßen sich die Mitglieder in den Disziplinen Schafkopf, Watten, Skat, Schnauz und Kegeln. Als letzten Termin erwähnte Drobig eine kleine Feier mit Essen für die unermüdlichen Helfer.

Im vergangenen Sommer sollte der Vereinsausflug an den Main führen zu einer Floßfahrt. Da der Anbieter jedoch bereits ausgebucht war, soll die Fahrt nun im nächsten Jahr nachgeholt werden.

"Der Mitgliedsbeitrag wird unverändert bei zehn Euro bleiben", erklärte Drobig und kündigte gute Nachrichten zu den Finanzen des Karten- und Schachvereins an. Kassier Robert Held bestätigte dies mit seinem Bericht. Als Entschädigung für nicht verrechnete Fahrtkosten und zum Dank für verdienstvolle Leistungen übergab er zwei Mitgliedern des Vorstands Tankgutscheine.

"Das Salz in der Suppe"

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz nahm den "Tag des Ehrenamts" zum Anlass, um in seinem Grußwort die Bedeutung der Vereine für Gesellschaft und Kommune zu würdigen. Er sah in ihnen "das Salz in der Suppe jeder Stadt", getragen vom unentgeltlichen Wirken ihrer Mitglieder. Die Stadt könne dabei nur Hilfestellung leisten. Da er "nicht nur mit wohlwollenden Worten" kommen wollte, überreichte er eine Weihnachtszuwendung.

Mit Kindheitserinnerungen sowie Gedanken zum Fest des inneren Friedens und zum Streben nach immateriellen Zielen wandte sich Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands, an die festlich gestimmten KSV-Mitglieder. Auch er übergab eine Spende.

Mit der Ehrung von Andreas Ficker für 25-jährige Mitgliedschaft leitete Vorsitzender Harald Drobig über zur Adventsfeier bei Stollen, Gebäck, Glühwein und gefüllten Nikolausstiefeln. Die Ehrung weiterer Vereinsjubilare wird nachgeholt.
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