In "Kreuzäcker III" loslegen

Nach einem längeren Tauziehen mit der Regierung der Oberpfalz kann das neue Baugebiet "Kreuzäcker III" in Angriff genommen werden. Heuer plant das Ingenieurbüro Schultes die Erschließung. Baubeginn wäre dann im nächsten Jahr.

Wernberg-Köblitz. (cv) Nach den attraktiven Wohngebieten "Kreuzäcker I" und "Kreuzäcker II" folgt in Oberköblitz die Bebauung des Areals "Kreuzäcker III". Aus der dazu erforderlichen Flächennutzungsplanänderung wird die Bebauungsplanänderung entwickelt. Parallel dazu soll die infrastrukturelle Erschließung angepackt werden.

Keine Hundekloaken

Für die Erschließung ergibt sich ein Gesamthonorar von 93 158 Euro brutto. Im Etat sind 50 000 Euro eingesetzt. Das wird die in diesem Jahr zu zahlende Leistungsphase abdecken. Der Rest würde erst im Jahr 2016 fällig. Der Marktrat beauftragte in seiner Sitzung das Ingenieurbüro Schultes aus Grafenwöhr mit den Ingenieurs- und Vermessungsleistungen sowie den Bestandsplänen. Mit der baulichen Umsetzung soll im Frühjahr 2016 begonnen werden. Um die Arbeiten zügig anzugehen, muss der Straßenquerschnitt festgelegt werden. Ingenieur Michael Wagner stellte verschiedene Varianten vor. Schnell kristallisierte sich heraus, dass fünf Meter Fahrbahnbreite und zwei Meter Parkstreifen am praktikabelsten sind. Die Markträte hielten nichts von vorgegebenen und schon mit Baumstandorten fixierten Grundstückseinfahrten, ebenso wenig von Schotterrasenflächen, die nur "zu Hundekloaken verkommen". Die Straße soll mit einem Seitenstreifen geplant werden, um geordnet zu parken. Ob im vom Wald umgebenen Areal und angesichts der relativ großen Gartenflächen noch Straßenbäume gesetzt werden, wird entschieden, wenn das Thema aktuell ansteht.

Rund 35 000 Euro

Zur besseren fußläufigen und barrierefreien Erschließung des am Hang gelegenen Wernberger Friedhofes wurden dem Marktrat drei Varianten vorgestellt. Eine schied aus. Bei den beiden zu diskutierenden Vorschlägen würden ein beziehungsweise zwei Parkplätze im Einmündungsbereich der Pfarrer-Wittmann-Straße/Postleite angelegt, um von hier aus über einen Weg die oberen Grabreihen an der Nordseite des Friedhofs zu erschließen. Die Kosten liegen bei 33 000 bis 35 000 Euro.

Bürgermeister Georg Butz hielt die Varianten für relativ aufwendig, zumal dann doch nicht alle Gräber im Friedhof erreicht werden könnten. Zudem gebe es schon einen barrierefreien Hauptzugang. Der Großteil des Friedhofsgänger komme aus dem Bereich Wernberg und werde den Parkplatz an der Nordseite kaum beanspruchen. Markträtin Maria Schlögl war "hin- und hergerissen". Es solle ein Angebot für eingeschränkt mobile Menschen geben, andererseits sei die Kostenfrage nicht von der Hand zu weisen. Marianne Schieder fand die 35 000 Euro gemessen an den Gesamtkosten als nicht so gravierend. Bürgermeister Georg Butz und Markträtin Elisabeth Weidner Butz gaben zu bedenken, dass die topografische Lage der Parkplätze nicht unproblematisch sei. Johann Hartinger sah als Baufachmann in dem angedachten Zuweg den Vorteil, dass der Urnenstelen-Bereich besser mit Geräten erreichbar sei. Das Gremium beschloss, die Sondersitzung am Freitag für einen Ortstermin zu nutzen.

Fünf Jahre Partner

Bürgermeister Butz wies noch darauf hin, dass die Partnerschaft mit dem tschechischen Bor seit fünf Jahren besteht. Am 13. Mai und am 17. Juli 2010 wurde sie besiegelt. Zum Jubiläum sind am 21. Mai und an einem noch nicht festgesetzten Termin im Juli Gegenbesuche der Stadt- beziehungsweise Gemeinderäte geplant.
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