In Pirk ein Dach überm Kopf

Die Rummelsberger Diakonie hat zu Pfingsten eine Radtour für neun Jugendliche von 12 bis 16 Jahren geplant. Vier Erzieher verbringen mit den Jungs aus der Rummelsberger Kinder- und Jugendhilfe eine Woche auf dem Rad.

Pirk. (zer) Die Tour sollte über Ursensollen, nach Pirk und Waldsassen, von dort weiter nach Vordorf und wieder zurück führen. Daher haben die Verantwortlichen schon im Vorfeld bei der SpVgg Pirk um Unterstützung gebeten.

Vorsitzender Gerhard Meier hat mit Abteilungsleiter Josef Schiesl und Günther Hierold beschlossen, die Gruppe im Sportheim unterzubringen. Am Samstagabend traf die Clique rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ein. Sie hatte die größte Etappe mit 85 Kilometern zurückgelegt. "Das lässt sich radeln," stöhnte der jüngste Teilnehmer. Die gesamte Tour hat 400 Kilometer.

Alles auf dem Rad dabei

"Wir haben unsere Isomatten dabei und bedanken uns beim Verein, der uns die Kabinen zur Verfügung stellt, auch können wir die Duschen nutzen", sagte Sozialpädagoge Andreas Taschka, der auch mitfährt. Meier begrüßte den Trupp und lud ihn zum Pizzaessen am Lagerfeuer ein. Manuela Scheidler kümmerte sich um die Verpflegung, Bürgermeister Michael Bauer sorgte mit einer Spende dafür, dass die Kinder- und Jugendhilfe alles kostenfrei bekam. Taschka erzählte, dass die Jugendlichen alles außer Zelten selbst mitführen. "Unsere Ansprüche sind nicht hoch, Schlafsäcke sind uns wichtig und ein Dach über dem Kopf", sagte er.

"Die Jugendlichen haben tolle Erlebnisse, die von bleibendem Wert und auch wegen der körperlichen Leistung eine Grenzerfahrung sind", erzählte der Sozialpädagoge weiter. "Pirk haben wir ausgesucht, weil wir über Waldsassen nach Vordorf fahren, und hier schon eine Gruppe aus Rummelsberg treffen, die ihre Freizeit dort verbringt. Die wollen wir besuchen und das Radwegenetz nutzen, um auch die Natur und ihre Besonderheiten erleben zu können." Sport gehört zum Programm in Rummelsberg. Dort sind die Jugendlichen zwei Jahre untergebracht und lernen, fit für den Alltag zu werden.

Die Gruppe genoss den Aufenthalt am Lagerfeuer und das gesponserte Frühstück im Tennisheim. Gestärkt ging es weiter nach Waldsassen.
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