In "ruhigem Jahr" viel zu tun

Auf uns ist halt Verlass.

Ein Dorf hält zusammen. Gut ein Drittel der Einwohner von Tremmersdorf sowie der Ortsteile Haselbrunn und Höfen sind Mitglied der Feuerwehr - vom Jugendlichen bis zum Senior. Daraus erwächst eine starke Gemeinschaft.

"Die Feuerwehr ist ein Lebenselixier des Dorfes", würdigte Bürgermeister Albert Nickl in der Generalversammlung der Brandschützer den Gemeinschaftsgeist der Bürger. Bescheiden und doch überzeugend bestätigte Vorsitzender Martin Rodler: "Auf uns ist halt Verlass."

Die Solidarität unter den Feuerwehrlern ist groß. Das zeigte auch die Zahl der Besucher in der Gaststätte Schmid: Rund 70 Mitglieder - Jung und Alt, Aktive und Passive - waren gekommen, um mit den Führungskräften der Wehr, Bürgermeister Albert Nickl, Pfarrer Pater Adrian und Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer Rückschau zu halten auf Alarmierungen und Einsätze, Übungen und Schulungstage, aber natürlich auch Feste und Feiern.

Vorsitzender Martin Rodler begann seinen Bericht mit einer Feststellung: "Es war ein relativ ruhiges Jahr." Das Geschehen gliederte der "Ober-Feuerwehrmann" in eine lebendige Schilderung des gesellschaftlichen Lebens und in brandschutztechnische Hilfe- und Vorsorgeleistungen auf. Auch einen "Dauerbrenner" sprach er an: die bisher ergebnislose Forderung nach Gruppenführer-Lehrgängen für kleine Wehren.

Gemeinsamer Florianstag

Rodler erinnerte an zahlreiche Arbeitsstunden am und im Feuerwehrhaus sowie rund um den Festplatz und verwies auf die Rama-dama-Aktion gemeinsam mit einer starken Truppe der Feuerwehrjugend, der Jagdgenossenschaft und der Sportangler. Zudem betonte er den zunehmenden Bedarf an Brandschützern bei Verkehrsabsicherungen.

Zu den besonderen Ereignissen zählte der Vorsitzende die gemeinsame Feier des Florianstags mit Speinshart. "Feuerwehr und Bevölkerung Hand in Hand": Diese Erfahrung gab er bei der Schilderung von Festen an die Mitglieder weiter. Beispielhaft nannte er das Saukopfessen im Floriansstüberl, das Maibaumfest, die Feuerwehrhaus-Kirwa und die Nachtwanderung zur Holzmühle. Bereichert worden sei der Veranstaltungskalender der Wehr durch das Weinfest in der Gemeinschaftshalle, merkte Rodler an und lobte die "Zutatenliste" mit den Dießfurter Musikanten, edlen Tropfen und deftigen Schmankerln als "traumhaft".

Schließlich erinnerte er an die Pflichttermine: den Besuch von Festen der Nachbarfeuerwehren und Vereine. Auch die Teilnahme an der Feier zum Volkstrauertag gehöre zu den selbstverständlichen Verpflichtungen der Brandschützer. Die Pfarrei Speinshart könne ebenfalls stets auf die Unterstützung der Feuerwehr Tremmersdorf bauen, stellte der Vorsitzende fest und erinnerte an den Einsatz bei der Primiz von Pater Lukas.

Eintrag ins Vereinsregister

Der Tätigkeitsbericht endete mit einem Dank an seine Stellvertreter Andreas Diepold und Roland Hörl, die weiteren Mitglieder des Vorstands, die Kommandanten Andreas Sticht und Markus Hefner, die Jugendwarte Roland Henfling und Tobias Thumbeck, Jugendkoordinator Mathias Pleiß, "Vereinsmetzger" Josef Hefner, Ehrenkommandant Reinhold Hefner, Raumpflegerin Angelika Hösl, "Feuerwehrboten" Sebastian Rodler und die Vertreter der politischen Gemeinde.

Einstimmig folgten die Mitglieder der Empfehlung des Vorsitzenden, die Feuerwehr Tremmersdorf ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Ab 1. Januar 2016 soll der Verein dann als "e.V." die Vorteile der Gemeinnützigkeit genießen. Auf der Basis der Mustersatzung des Feuerwehr-Verbandes ging es zudem um den Beschluss redaktioneller Änderungen der Vereinssatzung.
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