"In unseren Rechten verletzt"

"Es gibt doch noch eine Gerechtigkeit", freut sich Hans Winter, der zusammen mit Konrad Preßl erfolgreich den Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan "Gewerbegebiet Wieselrieth" eingereicht hatte. Mit sehr viel Arroganz und über die betroffenen Grundstückseigentümer hinweg habe die Gemeinde einen reinen Gefälligkeits-Bebauungsplan durchgedrückt. "Wir waren gezwungen, einen Normenkontrollantrag einzureichen und trugen darin vor allem vor, dass wir durch diesen Bebauungsplan in unseren Rechten als betroffene Grundstückseigentümer verletzt werden."

"Der Verwaltungsgerichtshof erklärte den Bebauungsplan sowohl wegen zahlreicher formeller als auch wegen materieller Fehler für unwirksam", weiß der Bauernverbands-Geschäftsführer. "Der VGH teilte unsere Auffassung, dass die Festsetzung des Gewerbebetriebes weder erforderlich war noch die Rechtspositionen der Antragsteller als Eigentümer der betroffenen Grundstücke in der Abwägung berücksichtigt wurden." Die Fragen einer ordnungsgemäßen Erschließung des Gewerbegebietes seien ebenfalls lückenhaft geprüft worden. Eine Revision habe der Senat nicht zugelassen, so Winter. (ms)
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