In Weiding vieles auf der Agenda

Bei der Bürgerversammlung rückte Diplom-Ingenieur Matthias Rösch (links) das Thema Energieeinsparen in den Blickpunkt, während sich Bürgermeister Manfred Dirscherl im Feuerwehrhaus mit dem aktuellen Geschehen in der Gemeinde auseinandersetzte. Bild: gl

Von Schule bis Breitband, von Kläranlage bis Wanderweg und von Winterdienst bis Begrüßungstafeln: Breit war die Themenpalette, die Bürgermeister Manfred Dirscherl in der Bürgerversammlung abhandelte. Und in Weiding steht sogar noch mehr im Blickpunkt.

Die geringe Teilnehmerzahl führte Dirscherl auf das zeitgleich laufende Champions-League-Spiel sowie die Zufriedenheit der Gemeindebürger zurück. In seinem Situationsbericht über die Gemeinde erwähnte der Bürgermeister verschiedene Maßnahmen am Friedhof und in den Ortsstraßen, die Beteiligung an der Kirchenrenovierung, das Freischneiden der Straßenränder von Bewuchs, die Bemühungen um einen Breitbandanschluss und die abgeschlossenen Dorferneuerungsmaßnahmen.

Kapelle wird renoviert

In der Zukunft müsse beispielsweise erheblich in die Kläranlage für Regenrückhaltebecken und Trennkörper investiert worden. Ein Ingenieurbüro sei mit der Planung beauftragt worden. Bei der Wasserversorgung ist das Wasserrechtsverfahren abgelaufen und die Schutzzone müsse neu festgelegt werden. Auch Arbeiten an Wanderwegen stehen an, außerdem wurde die komplizierte Renovierung der Inneneinrichtung in der Setterlkapelle vergeben. Für die Reduzierung der Heizkosten in der teilweise von mehreren Vereinen genutzten ehemaligen Volksschule läuft ein Beratungsangebot.

Erhebliche Probleme erwartet Dirscherl durch die Einstellung des Winterdienstes auf den Ortsstraßen durch den Landkreis ab 2017. Ein Eigenbetrieb wäre schon durch die Lagerung von Salz für den Streudienst problematisch, ganz zu schweigen von der Suche nach einem Räum-Unternehmen. In der abschließenden Diskussion wurde die Instandsetzung des Fußweges zum Baugebiet angeregt sowie ein Nutzungshinweis beim Container im Friedhof. Hinterfragt wurde die seit langem angekündigte Aufstellung von Begrüßungsschildern. Wie der Bürgermeister informierte, seien diese von der LAG Brückenland Bayern-Böhmen in Edelstahlausführung in Auftrag gegeben.

Fünf Bürger weniger

Als bedauerlich wurde der erneute Rückgang der Einwohnerzahl um 5 Bewohner auf 491 Bürger gesehen. Erfreulich bewertete Dirscherl den Anstieg der Kindergarten- und Krippenkinder um 4 auf 12 und der Grundschüler um 2 auf 7. Außerdem besuchen 9 Kinder die Hauptschule und 11 das Ortenburg-Gymnasium am Schulstandort Oberviechtach.

Vor dem Bericht des Bürgermeisters informierte Diplom-Ingenieur Matthias Rösch vom Energie-Technologischen Zentrum aus Weiden über die laufende Beratung im Energiemanagement. Zuvor war die ehemalige Volksschule besichtigt worden. Dabei informierte Bürgermeister Dirscherl, dass dafür noch kein Konzept gefunden wurde.
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