Informationsgespräch: CSU-Abgeordneter bei Schug-Gruppe
Barrieren abbauen

Bei einem Rundgang durch die neuen Lager- und Versandhallen im Industriegebiet Eschenbach bekam CSU-Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (Mitte) einen Einblick in die Schug-Gruppe.Das Bild zeigt ihn mit (von links) Apothekerin Sabine Bäumler, Firmenchef Hubert Schug, Qualitäts-Manager Dr. Markus Schäfer und Geschäftsführer Hans-Jürgen Kurz. Bild: do
Parlamentarier als "Türöffner": Für die Vermittlung wertvoller Kontakte zu staatlichen Förderstellen und wissenschaftlichen Einrichtungen dankte Firmenchef Hubert Schug dem CSU-Landtagsabgeordneten Tobias Reiß - und auch MdB Albert Rupprecht - bei dessen Besuch der Schug-Gruppe im Industriegebiet.

Bei dem Informationsgespräch mit Rundgang über das Gelände des Medizinzentrums erläuterte Schug dem Landespolitiker den Stand der Verhandlungen mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium und die Entwicklungsfortschritte der zum Unternehmen gehörenden Firma "Mediheld". Letztere arbeitet an einer digitalen Vernetzung von Versorgern im medizinischen Umfeld im ländlichen Raum. Der Firmenchef Schug nannte diesen Entwicklungsprozess mit wissenschaftlicher Begleitung zukunftsweisend.

Als wichtig für umfassende Innovationsschritte zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsstrukturen nannte er die weitere Begleitung der Unternehmensphilosophie durch Experten des Lehrstuhls für öffentliches Recht an der Uni Bayreuth, des Fraunhofer-Instituts für Wirtschaftsinformatik Bayreuth und des Software-Unternehmens groupXS.

Schug und Reiß waren sich einig, zur Beschleunigung von richtungsweisenden Entscheidungen baldmöglichst das Gespräch mit Gesundheitsministerin Melanie Huml zu suchen. Ein Termin wurde bereits vereinbart. An dem Treffen nehmen auch Medizintechnik-Experten aus Erlangen teil.

Zu den Gesprächsthemen im Eschenbacher Medizinzentrum gehörten neben den Zukunftsplanungen der Schug-Gruppe auch die rechtlichen Barrieren beim Datenaustausch der Leistungserbringer auf Landes- und Bundesebene. Zu den Kritikpunkten gehörte die Ausschreibungspraxis der Krankenkassen für Hilfsmittel. Nach Überzeugung von Hubert Schug behindere das umständliche Verfahren vieler Krankenversicherungsträger eine rasche und effiziente Versorgung. Besonders im ländlichen Bereich seien die Patienten die Leidtragenden.
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