Ingenieurbüro mit Schadensauswertung beauftragt - Vergaben für das Wasserwerk
Ein Rohrbruch und die Folgen

Wernberg-Köblitz. (cv) Ein Kanalrohrbruch im Mischwasserhauptsammler an der Naab (Festplatz Wernberg) macht der Marktgemeinde zu schaffen. Zwischenzeitlich wurde der gesamte Hauptsammler befahren. Muss er neu gebaut werden? Kann der Abschnitt ohne aufzugraben saniert werden? Die Auswertung und Schadensklassifizierung muss ein Ingenieurbüro vornehmen.

Der Marktrat beauftragte das Büro BBI aus Regensburg mit den notwendigen Ingenieurleistungen für die Auswertung, Schadensklassifizierung, TV-Befahrung, für den Neubau beziehungsweise zur Sanierung des Mischwasserhauptsammlers vom Drosselbauwerk in der Sportplatzstraße bis zum Zulaufpumpwerk der Kläranlage. Das voraussichtliche Honorar beträgt 15000 Euro.

Die Trockenbau- und Malerarbeiten im Wasserwerk Kettnitzmühle wurden an die Firma Aumer aus Roding für 47 117 Euro vergeben. Für die Möblierung hat die Firma Meier aus Irchenrieth das günstigste Angebot abgegeben: 3706 Euro. Die Küche ist nicht enthalten, soll doch eventuell ein Ausstellungsstück gekauft werden. Die Bodenbelagsarbeiten übernimmt die Firma Sonnauer aus Pfreimd für 4909 Euro. Mit der Erschließung der Lehrer-Lang-Straße/Teil 2 wurde das Bauunternehmen Baumer aus Oberviechtach für 150 543 Euro beauftragt. Das Projekt soll heuer umgesetzt werden.

Der Umfang ist vom Wasserwirtschaftsamt Weiden vorgegeben: Für 28 Kilometer Haupt- und 80 Kilometer Nebengewässer im Gebiet der Marktgemeinde ist ein Gewässerentwicklungskonzept zu fertigen. Der Marktrat hatte im Oktober 2014 grünes Licht gegeben. Das Konzept wird zu 75 Prozent staatlich gefördert, der Zuwendungsantrag ist bewilligt. Für 35 000 Euro hat das Landschaftsarchitekturbüro Blank das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Allerdings fehlt noch die Freigabe durch den Freistaat. "Wir warten auf den vorzeitigen Maßnahmenbeginn", so Bürgermeister Georg Butz in der letzten Sitzung. Um zeitlichen Verzögerungen vorzubeugen, ermächtigte der Marktrat die Verwaltung, den Auftrag ohne erneute Behandlung im Gremium zu vergeben. Der Eigenanteil der Kommune beträgt 8800 Euro.

Zur Situation der in Wernberg-Köblitz lebenden Asylbewerber berichtete Bürgermeister Butz, dass ein Sprachkurs läuft und auch eine Kleiderkammer organisiert ist. Butz appellierte an Freiwillige, ausländischen Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen. Dritter Bürgermeister Georg Schlögl hatte darauf aufmerksam gemacht, dass die Förderlehrerin der Schule kein zusätzliches Stundenbudget für die Kinder der Asylbewerber hat.
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