Inline-Skaterin Larissa Ast beim Berlin-Marathon Vierte bei den Juniorinnen B
Neue persönliche Bestzeit

Larissa Ast glänzte beim Berlin-Marathon in neuer persönlicher Bestzeit als Vierte bei der Juniorinnen B. Bild: hfz
Wiesau. Nachdem sich die 16-jährige Inline-Skaterin Larissa Ast vom TB Jahn Wiesau im Juni bei den deutschen Meisterschaften in Duisburg Platz vier gesichert und bei den bayerischen Titelkämpfen auf der 200-m-Bahn in Bayreuth über 300, 500, 1500 und 3000 m vier Goldmedaillen geholt hatte, sah sie dem weiteren Saisonverlauf im Bayreuther Beyond-Team zuversichtlich entgegen. Aber nach dem Heimrennen in Wiesau verschlimmerte sich erneut eine Sehnenscheidenentzündung am Knöchel, die eine mehrwöchige Trainingspause notwendig machte.

Erst Mitte August stieg Larissa Ast wieder mit leichtem Training ein und bereitete sich gezielt auf den Berlin-Marathon vor, der am vergangenen Samstag stattfand. Dass sie auf einem guten Weg war, zeigte sich vor vier Wochen beim Marathon in der Fränkischen Schweiz. Dort kämpfte sie sich trotz eines Sturzes ins Ziel und holte in 1:30 Stunden bei den Frauen Gesamtplatz fünf und bei den Juniorinnen den bayerischen Meistertitel. Eine Woche später sicherte sie sich bei einem Bergzeitfahren im Allgäu mit dem Sieg bei den Juniorinnen B auch den Gesamtsieg des Bayern-Inline-Cups 2015. Mit ihrem Team kam sie in der Mannschaftswertung auf Rang zwei, hinter einem mit deutschen Spitzenfahrern gespickten Team aus Gera.

Am vergangenen Samstag war es soweit. Um 15.30 Uhr fiel der Startschuss in der "Straße des 17. Juni" für die über 5500 Skater beim weltweit größten Inline-Marathon. Darunter Larissa Ast, die dem erstmals startberechtigten Jahrgang 1999 angehört und somit eine der jüngsten Starterinnen war. Nach etwa zehn Kilometern hatte sie sich in einer sehr schnellen Gruppe positioniert und bereits zur Halbzeit bei Kilometer 21 war zu erahnen, dass sie auf dem Weg zu einer Spitzenzeit ist. Ihre Zwischenzeit lag bei 39:35 Minuten - eine Zeit, die sie noch nie über die Halbmarathondistanz erzielt hatte. Nach gut 1:19 Stunden erreichte sie die Straße "Unter den Linden". Nach einem langen Sprint durchfuhr sie das Brandenburger Tor neuer persönlichen Bestzeit (1:20,42). Das bedeutete bei den Juniorinnen B Platz vier und unter allen Frauen Rang 16.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.