Insektenhotel trifft Rosenpracht

Karl Philipp erklärt den interessierten Besuchern, was man beachten muss, um einen schönen Garten zu bekommen. Bilder: ak(2)

Die Besuchergruppen reißen nicht ab, die durch den Rosengarten der Familie Philipp spazieren möchten. Dabei steht der Hobbygärtner den Bewunderern Rede und Antwort. Natürlich gehören auch Tipps für eine Blumenpracht dazu.

Mittlerweile kommen die Besucher aus der ganzen Oberpfalz und Oberfranken. Am Sonntagnachmittag besuchte der Siedlerbund Wernberg-Köblitz mit einer rund 25-köpfigen Gruppe den Garten von Rosi und Karl Philipp.

Das bunte, verschieden duftende Rosen- und Blumenensemble empfängt die Besucher bereits am Gartentor. Kübelpflanzen säumen den Hauszugang. Eine herrliche Rosen- und Blumenpracht erwartet die Gäste rund um das Philipp-Anwesen in Wernersreuth 15. Um das schmucke, ehemalige Bauerngehöft spazieren die Gäste durch einen bäuerlichen Naturgarten, dessen farbenprächtiger Schwerpunkt Rosen der verschiedensten Sorten und Farben sind. Sie werden von passenden Blumenpolstern, Lavendelblau und Immergrün begleitet.

Auf granitgepflasterten oder geschotterten Wegen wird der Besucher rund um das Wohnhaus durch eine weitläufige, rund 2000 Quadratmeter große Gartenanlage geführt. Sie wird von der freien Natur selbst und einer alten mit Efeu überwucherten Scheune idyllisch eingerahmt.

Hauswurz hat sein Zuhause in Nischen, Töpfen und selbst in ausgedienten Arbeitsschuhen gefunden. Rund 200 Rosen in 70 verschiedenen Arten bestimmen in vielen Farben und Düften das Gesamtbild. Eine stete Blütenpracht bilden die acht verschiedenen Kletterrosen. Sie fügen sich in den strukturreichen Garten ein und setzen Ausrufezeichen im Blütenmeer.

Trockenmauern und Natursteingruppen unterteilen das Areal. Selbst ein Insektenhotel findet darin Platz. Sitzgruppen inmitten des Blütenmeeres laden zum Verweilen ein. Eine Sammlung von Hauswurzen, Topfpflanzen und kletterndem Clematis säumt zudem die Spazierwege durch den Philipp-Garten.

Im Nutzgarten gedeihen Salat, Kohlgemüse, Gurken, Zwiebeln und Lauch. Karl Philipp kennt alle Sortennamen seiner Rosen, ihre Besonderheiten und gibt bereitwillig sein Wissen an die Besucher weiter. "Wenn die Rose mal zwei Jahre und älter ist, wird sie nicht mehr gegossen", betont der Hobbygärtner.

"Mein Mann macht im Garten alles selbst. Höchstens beim Gießen und Ernten darf ich mit ran", erklärt Rosi Philipp lachend. Anschließend lud sie die Besucher in den schattigen Obstbaumgarten zu Kaffee und Kuchen ein. Bei sommerlichen Temperaturen nahmen die Mitglieder des Siedlerbundes dieses Angebot gerne an.

Natürlich drehte sich das Gespräch der nicht mit Lob geizenden Besucherrunde weiter um den Philipp-Garten, aus dem sie viele Eindrücke und Anregungen mit nach Hause nahmen.
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