Interkommunales Gewerbegebiet

Seit neun Jahren tut sich nichts auf dem interkommunalen Gewerbegebiet an der Autobahn A 93. Mit der Schaffung von Baurecht will der Zweckverband das nun ändern. Bild: rid
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Quelle: MSWord

Interkommunales Gewerbegebiet

Wackersdorf. (rid) "Da haben wir uns alle mehr versprochen", musste Vorsitzender Thomas Falter bei der Sitzung des "Zweckverbandes interkommunales Gewerbegebiet an der A 93" zugeben. Seit neun Jahren bewerben die Gemeinden Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg am See das 352 Hektar große "Filetstück in Toplage", wie der Wackersdorfer Bürgermeister am Donnerstag im Sitzungssaal des Feuerwehrgerätehauses versicherte.

Außer der Ansiedlung einer Tankstelle habe sich bislang nichts getan. "Wir brauchen einen Strategiewechsel", betonte der Zweckverbandsvorsitzende. Die Vertreter der drei beteiligten Gemeinden beschlossen deshalb, Baurecht zu schaffen und damit Ansiedlungen zu beschleunigen. "Das bedeutet aber", so der Vorsitzende, "dass wir zur Erschließung des Gelände in Vorleistung gehen müssen".

Die Verwaltung ist gerade dabei, für den Bereich "Am Richtfeld" einen Bebauungs- und Grünordnungsplan aufzustellen, und hat sich von einem Planungsbüro Erschließungsvarianten erstellen lassen, von denen eine nun umgesetzt werden soll. Doch vorher müssen die Gemeinden Wackersdorf und Steinberg am See ihre Flächennutzungspläne ändern, so die Information von Julia Hey von der Schwandorfer Stadtverwaltung. Folglich bestehe derzeit kein Termindruck im Bauleitplanverfahren, "so dass die Planunterlagen mit der gebotenen Sorgfalt bearbeitet und untereinander abgestimmt werden können".

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Seit neun Jahren tut sich nichts auf dem interkommunalen Gewerbegebiet an der Autobahn A 93. Mit der Schaffung von Baurecht will der Zweckverband das nun ändern. Bild: rid
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