Internet rast Ende 2016

Ein weiterer Schritt zum Breitbandausbau im Gebiet der Stadtgemeinde ist getan: Der Stadtrat beschloss, einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Telekom abzuschließen. Erschlossen werden insgesamt 13 Gebiete.

Kemnath. (stg) Diese sind so angeordnet, dass auch außerhalb der Erschließungsgebiete liegende Anschlussinhaber von Bandbreitensteigerungen profitieren werden. Nach Abzug der 80-prozentigen Förderung verbleibt bei der Stadt ein finanzieller Eigenanteil von 168 000 Euro. Die Gesamtinvestitionskosten liegen dem Angebot nach bei 923 000 Euro, die Wirtschaftlichkeitslücke beläuft sich auf 840 000 Euro. Hier greift die staatliche Förderung, die 672 000 Euro betragen wird.

Folgende Gebiete werden mittels Glasfaser bis zum Bordstein/Straßenrand erschlossen (30 bis 50 Megabit pro Sekunde): Löschwitz/Kaibitz, Höflas (mit Verbesserungen am Bahnhof Kemnath-Neustadt und Reisach), Oberndorf, Kötzersdorf/Haunritz, Berndorf, Kemnath (Am Galgen), Eisersdorf, Neubaugebiet "Eisersdorfer Au", Kuchenreuth (mit Verbesserung für Schwabeneggaten), Atzmannsberg, Schweißenreuth, Guttenberg sowie Hopfau (mit Verbesserungen für Bingarten und Zwergau). Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze (über 100 Megabits pro Sekunde)erhalten die gesamten Gewerbegebiete "Kemnath West II" sowie Hammergraben. Voraussichtlich bis Ende 2016 könnten alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

Zur Erinnerung: Die Stadt hatte zur flächendeckenden Verbesserung der DSL-Versorgung mit Ausschreibung vom Dezember 2014 die Netzbetreiber aufgefordert, Angebote zur breitbandigen Erschließung vorher definierter Erschließungsgebiete einzureichen. Diese Ausschreibung war in zwei Losen erfolgt. Eingegangen ist jeweils ein Angebot - eben von der Telekom. Die vom Unternehmen ausgewiesene "Wirtschaftlichkeitslücke" hat der Bayerische Breitbandzentrum geprüft und für plausibel befunden.
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