Interview mit dem neuen Trainer des Landesliga-Aufsteigers SV Poppenreuth
Kolouch setzt auf Offensive

"Versteckspiele sind nicht meine Sache", sagt Trainer Milan Kolouch, der mit dem SV Poppenreuth offensiv agieren will. Bild: jr

Mit dem Aufstieg in die Landesliga Nord-Ost betritt der SV Poppenreuth absolutes Neuland. Vor dem Auftaktspiel am Samstag beim Nachbarn FC Vorwärts Röslau gibt es erste personelle Probleme. Von den sechs tschechischen Neuzugängen fehlt noch die Freigabe des Fußballverbandes in Prag.

Trotzdem bleibt der neue Trainer Milan Kolouch erstaunlich ruhig. "Notfalls sind wir auch mit elf Spielern stark genug, um in Röslau zu bestehen." Vor dem Saisonstart stand Kolouch unserer Zeitung Rede und Antwort.

Wie stark schätzen Sie ihre Mannschaft ein?

Milan Kolouch: "Ich kenne die Mannschaft noch nicht so gut. Aber unser Kader ist breiter aufgestellt und besitzt mehr Dynamik als im vergangenen Jahr."

Welches Saisonziel haben Sie sich gesetzt?

Kolouch: "Wenn wir am Ende Zehnter werden, haben wir als Aufsteiger ein großes Ziel erreicht."

Wer sind Ihre Favoriten in der bevorstehenden Saison?

Kolouch: "Poppenreuth ist in Deutschland meine erste Trainerstation. Ich kenne die Mannschaften nicht, genauso wenig das spielerischen Niveau der Liga. Deshalb fällt es mir schwer, eine Prognose abzugeben."

Sind Sie mit den Neuzugängen zufrieden?

Kolouch: "Die Neuen sind jung, der älteste erst 24, schnell und inzwischen voll integriert. Sie fühlen sich in Poppenreuth wohl, sind zuverlässig und engagiert beim Training."

Mit welcher Taktik wollen sie spielen?

Kolouch: "Mein Team ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Ich möchte offensiv auftreten, Versteckspiele sind nicht meine Sache. Wir sind nach vorne besser als nach hinten, also versuchen wir das zu nutzen. Wir haben ein starkes Mittelfeld und zwei, drei gefährliche Stürmer. Da muss jeder Gegner aufpassen."
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