Inthronisationsball der Narrhalla Haselmühl-Amberg-Kümmersbruck
Der Fasching kann kommen

Eines von vielen akrobatischen Glanzstücken, die die Garden der Narrhalla beim Inthronisationsball ablieferten. (Bild: kge)

Sogar der Inthronisationsball der Narrhalla Haselmühl-Amberg-Kümmersbruck blieb nicht unberührt von den Terror-Anschlägen in Paris: Bürgermeister Roland Strehl erinnerte mit ernsten Worten an die aktuellen Ereignisse - betonte aber auch, dass man sich davon den unbeschwerten Abend nicht nehmen lassen sollte.

Genau das taten die Besucher im Theuerner Schloss dann auch - und verbrachten einen gelungenen Samstagabend. Wie einst bei Dalli-Dalli: "Das ist Spitze", dieser Ruf begleitete den Ball im stilvollen Ambiente viele Male. Kaum hatte Präsident Dieter Streber alle begrüßt, ging es schon schwungvoll mit der Band Royal in die erste Tanzrunde. Dank moderner Technik zauberte das Trio akustisch mitunter ein ganzes Orchester auf das Parkett und es blieben keine Standardtanz-Wünsche offen.

Angesichts mancher richtig professionell anmutender Tanzpaare bat Bürgermeister Roland Strehl während seines Bühnenauftrittes das Publikum schon augenzwinkernd, ihn unter den Profis auf dem Parkett nicht alleine zu lassen. Mit großem Hallo und dem kompletten Festkomitee wurde der Einzug des Prinzenpaares Michaela II. Markus I. und des Kinderpaares Luisa I. und Leon I. begleitet. Bei ihren Antrittsreden glänzten die Kleinen mit vollständig auswendig gesprochenen Texten, da sie noch nicht lesen und schreiben können. Herzig anzusehen waren sie beim gemeinsamen Ehrenwalzer der beiden Prinzenpaare.

Am Samstagabend luden die Narrhalla Haselmühl-Amberg-Kümmersbruck zum wiederholten Male zum Inthronisationsball ins Schloss Theuern. Bilder: kge

Der Auftritt der Kindergarde war der nächste Höhepunkt. Besonderer Dank galt den (Hof)-Schneiderinnen Tanja Schmidt und Erna Wiedenbauer, die die prunkvollen Uniformen geschaffen haben. Dass man sich in ihnen auch sehr gut bewegen kann, zeigten sowohl Kinder- als auch Erwachsenen-Garde mit ihren geradezu sportlichen Einlagen.

In der Reihe der Geehrten durften an diesem Abend weder die Ehrensenatoren Richard Gaßner, Armin Nentwig und Sabine Schobel fehlen, noch Andrea Reindl, die in Anerkennung ihrer 14-jährigen unermüdlicher Mitarbeit zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Den Höhepunkt der Auszeichnungen bildete die Verleihung des Steckkreuzes - der höchsten Auszeichnung - an Wolfgang Schüsselbauer durch Manfred Enders, Präsidiumsmitglied des Landesverbandes Niederbayern-Oberpfalz. Orden gingen an Jürgen Wieczorek und Michael Laßen. "Das ist Spitze!" erklang es dann wiederum nach dem Showtanz von Nina und Maria, der Einlage der Trainer Carina, Julia und Jenny und dem allseits beliebten Männerballett. Sowohl Zuschauer, Tänzer, als auch alle anderen Mitwirkenden erfreuten sich an einem nicht nur draußen stürmischen Abend.
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