Irchenrieth.
Kurz notiert Partner Pferd ein Fluchttier

Wie man Verhaltensauffälligkeiten bei Pferden therapieren kann, zeigte Martin Hildebrandt in Irchenrieth. Bild: fz
(fz) 70 Mitglieder des Haflingervereins Kemnath am Buchberg mit Vorsitzendem Lorenz Gebert an der Spitze nahmen an einem Vortrag des Pferdeverhaltens-Therapeuten Martin Hildebrandt teil. Er erläuterte Lösungs- und Therapievorschläge bei verhaltensauffälligen Pferden. Das Pferd sei nach wie vor als Steppen-, Herden- und Fluchttier anzusehen. Im Umgang mit dem Partner Pferd sei genau das stets zu beachten. Nur so ließen sich Verhaltensauffälligkeiten - oftmals unbewusst verursacht durch den Menschen - vorbeugen oder beheben.

"Mein Job ist es, anhand von Beobachtungen von Pferd und Besitzer zu erkennen, ob ein wirkliches Problem besteht oder ob es einfach nur ein Verständigungsproblem zwischen Mensch und Pferd gibt", sagte Hildebrandt. Im zweiten Teil des knapp zweistündigen Vortrages demonstrierte der Therapeut seine Arbeit anhand zweier Pferde: eine 13-jährige Quarterhorse-Stute, mit der er seit einem knappen halben Jahr arbeitet, und einen 4-jährigen Haflinger, der er selbst ausgebildet hat. Das Training sei immer wieder dem Pferd angepasst, wobei auf drei Punkte ganz besonders zu achten sei: "Timing, Feeling und Balance".
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