Irene Schlamminger berichtet bei der Caritas von ihrer Kilimandscharo-Besteigung
Zum Familienausflug hoch hinaus

Geschafft: Die Oberpfälzer posieren auf dem Uhuru-Peak-Gipfel des Kilimandscharo. Bild: bk
Irene Schlamminger wagte im August 2013 mit zwei Söhnen und Cousine Beate Lobenhofer-Fuchs die Besteigung des fast 6000 Meter hohen Kilimandscharo.

Beim Caritas-Monatstreff untermalte sie mit faszinierenden Bildern ihren Vortrag über sieben Tage auf dem höchsten Berg Afrikas. Organisiert hatte die Tour ihre Tochter Annette Sirikwa, die als Diplom-Geographin drei Jahre in Arusha in Tansania lebte und ihr Studium dem Tourismus dieses Landes widmete. Seither betreibt sie in Weiden eine Reise-Vermittlung unter dem Namen "Africa Safari Experts".

Pro Wanderer waren die Abenteurer mit vier Begleitern, darunter drei Bergführern, unterwegs. Die Männer kümmerten sich um die gesundheitliche Beratung, die Zelte, den Gepäcktransfer und die Verpflegung.

Der Start der Route erfolgte in 1790 Metern Höhe. Der Weg zum ersten Camp auf 3010 Metern war gesäumt vom roten Springkraut und riesigen Farngewächsen. Der enge und steiler werdende Pfad schlängelte sich durch den Urwald, vorbei an gigantischen Bäumen, bevor die Moorlandzone und Nebel die Kulisse dominierten. In den nächsten Tagen, die durch schwarze Lava-Sandwüsten, sandige Wiesen und Geröllmassen führten, waren auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefordert.

Die letzte Etappe machte die Gruppe in der eiskalten Nacht im siebenstündigen Gänsemarsch über Felsbrocken, um während des Sonnenaufgangs am "Stella Point" das unglaubliche Farbenspiel über den Eisformationen zu erleben.
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