Irmgard und Johann Schieder feiern goldene Hochzeit
18 262 Tage im Gleichschritt

Irmgard (72) und Johann Schieder (79) beschlossen vor 50 Jahren am 31. Juli 1965 in der katholischen Stadtpfarrkirche vor Kooperator Lorenz Schnitt, gemeinsam durchs Leben zu gehen. 50 Jahre danach kehrte das Paar zur goldenen Hochzeit an denselben Ort zurück, um mit ihren Kindern Monika, Hans, Josef und Gerhard sowie den Enkeln Sophia, Johannes, Talina und Michael zurückzublicken.

Das Jubelpaar lernte sich am 1. Mai 1965 kennen. Drei Monate später standen sie schon vorm Traualtar. "Ich habe das nie bereut", versicherte Johann Schieder. Mit einem Gedicht und einer Ehrenurkunde gratulierte Tochter Monika bereits am Nachmittag bei einem Kaffeekränzchen mit den selbstgebackenen Spezialitäten, denn nicht nur Mutter Irmgards Backkünste sind bekannt. Das Talent gab sie an ihre Kinder weiter.

Bis zum Tag der goldenen Hochzeit ging das Jubelpaar 18 262 Tage im Gleichschritt durch die Jahre. In Schleif bei Plößberg kam Irmgard Schieder, eine geborene Kiesl, zur Welt. Größter Einschnitt war die Umsiedlung des Anwesens nach Oberlind beim Bau der Autobahn A 6. Damals wurde das Elternhaus von Johann Schieder, das direkt an der Bundesstraße 14 stand, dem Erdboden gleichgemacht. In Oberlind baute sich die Familie ein neues Eigenheim.
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