Ismaning.
Tennis Aus Miami zur "Bayerischen"

Ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro, 27 Plätze, mehr als 500 Teilnehmer in 18 Altersklassen: Von Mittwoch, 3. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, werden auf der Anlage des TC Ismaning die bayerischen Tennis-Meisterschaften der Damen und Herren ausgespielt. Parallel dazu finden ab Donnerstag, 4. Juni, in Ismaning und beim SC Eching die Wettbewerbe der Seniorinnen und Senioren statt. Vorjahressieger Kevin Krawietz (TC Großhesselohe) führt die Herren-Setzliste an, bei den Damen geht Zuzana Luknarova vom TC Piding als Topfavoritin ins Rennen. Stephanie Wagner (TC Amberg am Schanzl) reist erneut von ihrem Studienort Miami nach Ismaning - sie will ihren Vorjahrestitel verteidigen. An Position drei gesetzt ist Schanzl-Spielerin Lena Ruppert.

Turniersieg nach Kraftakt

Amberg. Albert Wagner vom TC Amberg am Schanzl hat das 33. Internationale Frühjahrstennisturnier in Aidenbach gewonnen. Auf dem Weg ins Finale behauptete sich der Ungesetzte gegen einige hochkarätige Spieler. Nach einem glatten 6:2/6:1-Erfolg gegen die Nummer 212 der deutschen Rangliste, Leon Hoeveler, hatte Albert Wagner in Runde zwei gegen Hannes Wagner vom TC Großhesselohe (Nummer 73 der deutschen Rangliste) die erste Bewährungsprobe zu bestehen. Nach verlorenem ersten Satz steigerte sich der Amberger, gewann die beiden nächsten Durchgänge jeweils mit 6:4 und zog ins Halbfinale ein. Gegner dort war die Nummer eins der Setzliste und die deutsche Nummer 51, Jannis Kahlke vom TK Blau-Weiss Aachen. Wagner verlor den ersten Satz knapp im Tiebreak mit 6:7 und entschied den zweiten mit 6:2 für sich. Der dritte Durchgang war lange sehr ausgeglichen, letztlich setzte sich der Amberger nach insgesamt fast drei Stunden Spielzeit mit 7:5 durch.

Gegner im Finale war der ebenfalls ungesetzte Blaz Seric vom TEC Waldau Stuttgart. Wieder musste Albert Wagner an seine körperlichen Grenzen gehen. Schon der erste Satz verlief sehr ausgeglichen, so dass der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Diesen gewann Wagner knapp. Im zweiten Satz hatte Seric Vorteile, bei Wagner schlichen sich einige Fehler ein - 6:3 für den Stuttgarter. Im entscheidenden dritten Satz wurde Wagner wieder stärker, stellte seinen Gegner mit kraftvollen Vorhand- und Rückhandschlägen vor große Probleme und sicherte sich mit einem 6:3 den dritten Satz, den Turniersieg und den 1700-Euro-Siegerscheck.
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