Jagdgenossen finanzieren Maßnahmen mit
Wegebau im Frühjahr

Die Jagdgenossen und -pächter arbeiten gut zusammen. Darin sind sie sich einig. Den Wunsch, mehr Rotwild zu jagen und Verbiss- und Schälschäden zu minimierten, brachte Hans Bock in der Jahreshauptversammlung im Landgasthaus Janner vor. Jagdpächter Karlheinz Geilersdörfer quittierte das mit der Aussage, dass das Möglichste getan werde, um die Abschusszahlen zu erfüllen. "Man will dass Rotwild dezimieren, nicht ausrotten."

Alfred Strobl aus Kindlas will sich "nicht von Gutachten abspeisen lassen". Das bemerkte er, als es um das Thema Schadensabwicklung ging. Die Abstimmung über die Verwendung der Pachteinnahmen 2015/2016 brachte das Ergebnis, dass fünf Euro pro Hektar ausbezahlt werden. Anstehende Wegebaumaßnahmen werden mit Mitteln aus der Genossenschaftskasse mitfinanziert. An der Versammlung nahmen 36 Jagdgenossen teil, sie besitzen zusammen eine Fläche von 667 Hektar. Jagdvorstand Stefan Krauß sprach über die Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Eine solide Finanzlage war aus dem Kassenbericht von Hermann Prechtl abzuleiten. "Das Plus gegenüber dem Vorjahr ist damit erklärbar, dass die 2014 geplanten Wegebaumaßnahmen erst 2015 zur Umsetzung und Abrechnung gelangen", informierte der Schatzmeister. Den Wegebau machte auch Bürgermeister Rudolf Götz zum Thema. "Die anstehenden Arbeiten werden im Frühjahr in Angriff genommen." Jagdpächter Geilersdörfer erklärte: "Mit der erlegten Strecke sind wir sehr zufrieden, die Becquerel-Werte der untersuchten Wildschweine lagen weit unter dem Grenzwert." Geilersdörfer bat, zeitnah Informationen zu geben, um durch mobile Kanzeln die Chance zu haben, das Wild zu erlegen.

Zum Erwerb des digitalen Jagdkatasters sagte Kassier Prechtl: "Durch die Daten im digitalen Kataster sind die Zuordnungen nun eindeutig und erleichtern massiv die Arbeit, wir sind auf dem aktuellen Stand." Wichtig für die betroffenen Grundstücksbesitzer: Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, eine Karte für 33,75 Euro zu erwerben. Bestellungen laufen innerhalb einer vierwöchigen Frist über den Vorsitzenden, dem bereits eine Karte vorliegt. Prechtl riet, Flächenänderungen und Veränderungen in den Besitzverhältnissen anzuzeigen.
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