Jagdgenossen lehnen erstes Angebot für Verträge ab - Neuer Abschussplan
Pächter müssen nachbessern

Die Jagdgenossen werden die beiden Jagdreviere neu ausschreiben. Die künftig neunjährige Vertragslaufzeit beginnt am 1. April 2016. Die bejagbare Fläche ist auf zwei Jagdbögen aufgeteilt. Jagdbogen I mit 460 Hektar betreut Thomas Brendel, Jagdbogen II mit 379 Hektar Margit Retsch und Thomas Küffner. Sie alle bekundeten weiterhin ihr Interesse. Ihr Angebot in "erster Lesung" entsprach aber nicht den Vorstellungen der Jagdgenossen.

Der Jagdpachtschilling für 2014 fließt in Pflegemaßnahmen wie Mulchen und Wegebau. Darauf verständigten sich die 19 Jagdgenossen in der Jahreshauptversammlung. Dennoch besteht die Möglichkeit, sich das Geld ausbezahlen zu lassen. Ein entsprechender schriftlicher Antrag muss innerhalb von vier Wochen beim Vorstand eingegangen sein.

Vorsitzender Hans Stopfer informierte über die Aktivitäten im Vorjahr. Dabei ging er auf den Wegebau sowie die Anschaffung eines digitalen Jagdkatasters ein. Ab 2016 sollen ein neues Vegetationsgutachten und ein Abschussplan erstellt werden. Im Jagdrevier I von Thomas Brendel seien acht Rehe, neun Füchse und ein Fischreiher zur Strecke gebracht worden. Zehn Rehe und zwei Überläufer seien dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Im Revier II von Margit Retsch und Thomas Küffner gehörten neun Rehe, drei Wildschweine, drei Dachse, zwölf Füchse, eine Elster und vier Eichelhäher zur Strecke. Drei Rehe seien unter die Räder gekommen.

Einen positiven Kassenbericht erstattete Werner Schmidt. Die Prüfer Georg Müllner und Roland Busch bestätigten ihm eine einwandfreie Buchführung. Bürgermeister Jürgen Kürzinger berichtete von einer Besprechung mit den Jagdvorständen und sicherte weiter die Unterstützung der Gemeinde zu.
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