Jagdgenossen wählen - Jagdpächter ehren Hans Schmidl und Josef Schimmer
Vorschlag vom Bürgermeister

Das Vorstandsgremium der Jagdgenossenschaft Schmidgaden hat sich unter Führung von Hans Schmidl (Vierter von rechts) und Gerhard Schmidl (Fünfter von rechts) konstituiert. Teilgenommen an der Versammlung haben auch Bürgermeister Josef Deichl (links) und Jagdpächter Manfred Röhl (daneben). Bild: ral
Schmidgaden. (ral) Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Schmidgaden im Gasthaus Anderl wurden Jagdvorsteher Hans Schmidl und seine Mannschaft für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

Die Jagdpächter ehrten Hans Schmidl und Josef Schimmer, da beide 35 Jahre lang der Vorstandschaft der Jagdgenossenschaft angehören. Dafür gab es für beide ein wertvolles Messe aus Damaszener-Stahl.

Die Neuwahl brachte folgendes Resultat: Jagdvorsteher Hans Schmidl, zweiter Jagdvorsteher Gerhard Schmidl. Kassier und Schriftführer Josef Schimmer, Beisitzer Christian Winkler und Hubert Lippert, Kassenprüfer Karl Ries und Johann Maunz.

In seinem Rechenschaftsbericht berichtete Schmidl vom Beschluss, in Sachen Jagdpachtschilling zehn Euro pro Hektar auszubezahlen. Die Maschinen der Jagdgenossenschaft sind immer im Einsatz, so der Mulcher und der Holzspalter. Beide Maschinen mussten im letzten Jahr repariert werden. Die Kosten werden von der Jagdgenossenschaft übernommen. Schmidl bat um einen pfleglichen Umgang mit den Maschinen. Er erinnerte daran, dass Grundstücksveränderungen und Hofübergaben unmittelbar bei der Jagdgenossenschaft anzuzeigen sind.

Die Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und den Jagdpächtern bezeichnete Schmidl als sehr gut und berichtete, dass die Jagdgenossenschaft wieder einen neuen Jagdkataster erstellen lassen möchte. Der momentan geltende ist aus dem Jahre 1981. Die Kosten belaufen sich auf 700 Euro. Die Versammlung stimmte zu.

Für die Jagdpächter berichtete Manfred Röhl auch stellvertretend für Erich Bücherl über die jagdliche Situation im Revier Schmidgaden. Die Abschusszahlen wurden erfüllt. Auch von seiten der Jagdpächter wurde das gute Verhältnis zu den Jagdgenossen gewürdigt.

Bürgermeister Josef Deichl machte den Vorschlag, dass die Jagdgenossenschaften der Gemeinde alle einen bestimmten Betrag in die Sanierung der Wirtschaftswege und deren Bau investieren, die Gemeinde dann den gleichen Betrag zur Verfügung stelle. Er bat darum, dieses Modell zu diskutieren, denn die Wirtschaftswege können nicht alleine durch die Gemeinde unterhalten werden.
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