Jagdversammlung im Mockersdorf: Zu wenig Rehe für den Abschussplan gefunden
Wildschweine geben Ruhe

Die Berichte des Jagdvorstehers und der Jagdpächter sowie die Aussprache über den Jagdpachtschilling waren die wichtigsten Themen bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Jagdvorsteher Alois Kausler begrüßte 18 Jagdgenossen mit 273,44 Hektar Grundbesitz.

Auch der Jagdpächter Markus Walter und die Mitgeher Konrad Schäffler, Herbert Tretter und Alfons Nickl waren dabei. Kausler berichtete unter anderem von einer Revierbegehung mit den Jägern, der Hegeschau in Speinshart und der Hegeringversammlung in Neustadt am Kulm. Kassenverwalter Alois Ziegler vermeldete geordnete finanzielle Verhältnisse. Dies bestätigten die Prüfer Gerhard Müller und Ewald Walter. Die drei Euro je Hektar Jagdpachschilling fließen auf die Wegebaukonten. Dem stimmten alle zu.

Die Jäger berichteten von wenigen kleinen Schäden durch Wildschweine. Den Abschussplan konnte sie nicht erfüllen, es habe zu wenig Rehwild gegeben. Dies sei auch einer Drückjagd des Staatsforsts im vergangenen Dezember geschuldet. Erlegt wurden sechs Rehe, dreizehn Füchse, drei Dachse, achtundzwanzig Krähen, ein Hase, zwei Graureiher und drei Marder.

Jagdpächter Walter bat die Landwirte, bei der Heumahd den Jägern rechtzeitig Bescheid zu geben, damit die Jäger die Rehkitze sichern können. Weiterhin bat er, Freizeitaktivitäten und landwirtschaftliche Aktivitäten in der Dämmerung zu vermeiden.

Von Wildschweinen gab es wenig zu berichten, weil im Staatswald zuletzt viel Holz gemacht wurde. Er Dank den Jagdgenossen für die gute Zusammenarbeit und informierte über eine mögliche Versicherung für Wildschäden. Eine Entscheidung hierüber soll eine gesonderte Versammlung fällen.
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