Jahreshauptversammlung der Speckbachpelzer Schützen
Eine neue Sportart im Visier

Bei den Speckbachpelzern ehrte (vorne, von links) 2. Schützenmeister Josef Diertl die Jubilare Hans Gmehling, Werner Eckert und Werner Buchmann sowie (hinten, von links) Hans Zinner, Markus Nowak, Luitpold Dietl, Willi Schmiedl, Michael von der Grün und Gustav Ott. Bild: eb

Für gewöhnlich lassen es die Schützen "krachen". Das hindert sie natürlich nicht, mal etwas anderes auszuprobieren. Schon im Mai soll es in Michelfeld so weit sein.

Sportliche Leistungen und gesellschaftliche Aktivitäten sind die Aushängeschilder der Speckbachpelzer. Das zeigte sich bei der Rückschau in der Jahreshauptversammlung. Für den Schützenverein bildet die Jugendarbeit nach wie vor eine wichtige Basis.

Für den Schützenmeister Achim Leißner, der wegen eines Trauerfalls verhindert war, fasste dessen Stellvertreter Josef Diertl das Geschehen im vergangenen Jahr zusammen. Er erwähnte dabei regionale Termine wie das Sparkassenpokalschießen, eine Schützenmeistertagung im Vereinslokal Schindler und den Gauschützentag in Sulzbach-Rosenberg.

Während des Jahres nahmen die Schützen an kirchlichen und weltlichen Festen teil. Am Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Michelfeld beteiligten sie sich nicht nur mit Arbeitseinsätzen. Am Familientag luden sie zu einem Schnupperschießen ein und gingen beim Festzug mit. Das gleiche galt für die 700-Jahr-Feier der Stadt Auerbach. Gut besucht war eine Weihnachtsfeier, bei der das neu eingeführte Christbaumkugelschießen Anklang fand.

Der Griff zum Bogen

Schon seit einiger Zeit liebäugeln die Speckbachpelzer mit einem Einstieg ins Bogenschießen. Mit dieser Sportart wollen sie sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ansprechen. Insgeheim rechnen sie sich dadurch einen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen aus.

Als Gelände fürs Bogenschießen haben die Verantwortlichen den Sportplatz des ASV Michelfeld an der B 85 im Auge. Für das Entgegenkommen der Fußballer mit ihrem Vorsitzenden Dieter Hofmann bedanken sich die Schützen besonders. Wenn die Genehmigung der Stadt vorliegt, will der Verein in die neue Sportart investieren und im Mai loslegen.

Nachwuchs schlägt sich gut

Jugendleiter Markus Lang äußerte sich mit dem Nachwuchs sehr zufrieden. In der Rundenwettkampfsaison und bei der Gaumeisterschaft belegten Florian Diertl, Philipp Zinner und Sebastian Ott vordere Plätze. Gut schlugen sich die Jugendlichen auch bei der Stadtmeisterschaft. Bei schönem Wetter genossen sie eine Kanu-Tour auf der Pegnitz.

Über den Kassenstand informierte Schatzmeister Stephan Lord. Die Ausgaben lagen etwas höher als die Einnahmen, was auf Neuanschaffungen zurückzuführen sei. Die Revisoren Carsten Lindner und Hans Zinner lobten die gute Buchführung, und einer Entlastung der Vorstandschaft stand nichts im Weg.

Ehrungen

Schon 50 Jahre gehören Werner Buchmann, Hans Gmehling, Hermann Kraus, Gustav Ott und Willi Schmiedl zu den Speckbachpelzer-Schützen. Seit 40 Jahren sind dabei Hans Thiem, Werner Eckert, Luitpold Dietl und Hans Zinner. Auf 25 Jahre brachten es bisher Michael von der Grün und Markus Nowak.
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