Jahreshauptversammlung in Eschenbach: Vor allem in der Kultur ideengebend
Freie froh über saniertes Bad

(hut) Hans Bscherer blickte bei der Hauptversammlung der Freien Wähler auf die Arbeit im Stadtrat. Der Fraktionssprecher sprach initiierte Projekte an wie in der Speinsharter Straße, den Breitbandausbau im Stadtgebiet und Apfelbach, den Generationenpark, die Gehwegsanierungen sowie den laufenden Straßenausbau in der Oberen Zinkenbaumstraße. Die Freien Wähler haben auch die Entschlammung des Rußweihers angeregt. Über das ehemalige Vermessungsamt wird diskutiert. Wichtig seien zudem die Erweiterung des Industriegebietes am Stadtwald und der Straßenerhalt.

Karl Lorenz nahm zum Kreisgeschehen Stellung. Für Eschenbach sei dabei die Wiederöffnung des sanierten Hallenbades wichtig gewesen. Besonders die Dampfgrotte komme gut an, die Freien Wähler hätten diese angeregt. Auch die Erneuerung der Durchfahrungen in Münchsreuth und Vorbach wirken sich positiv aus, ich auch die Radwege von Schlammersdorf nach Ernstfeld und von Oberbibrach nach Speinshart.

Stadtrat und Kulturbeauftragter Willi Trummer berichtete aus dem Kulturleben. Der Bauernmarkt sei ein Volltreffer gewesen, auch die Jazzabende für ältere Musikfreunde kamen gut an. Im Mai gab es einen Erzählnachmittag für Senioren. Hauptthema war das Kriegsende. Der nächste Erzählnachmittag ist in Planung. Auch die Felsenkeller werden mehr in den Fokus gerückt. Architekt Klaus Stiefler wurde bereits mehrfach auf das Quellwasser der Brunnstube hingewiesen, das sich für eine Kneippanlage anbietet. Bis heute sei er nur vertröstet worden, sagte Trummer. Der Obst- und Gartenbauverein habe aber bereits Unterstützung für das Projekt zugesagt.

Elisabeth Gottsche und Karl Lorenz hatten die Kassenbücher geprüft und lobten die Arbeit von Schatzmeister Erwin Traßl. Thomas Riedl dankte den Helfern, die zum Erfolg der Kellerbegehung und des Zoiglabends beitrugen. Lob gab es für Tanja Kallmünzer für ihren Einsatz für den diesjährigen Veranstaltungskalender, der kurz vor der Vollendung steht. Elisabeth Gottsche berichtete von der erfolgreichen Gründung des Vereins "Generationen Hand in Hand".

Die Sanierung des Gymnasiums in Neustadt und der Abbruch und Neubau eines Anbaus am Landratsamt sind zwei neue große Aufgaben für den Landkreis. Die Freien Wähler hätten sich eine Auslagerung ins ehemalige Landratsamt nach Eschenbach gewünscht, doch die Mehrheit des Kreisausschusses hat sich anders entschieden. Im Landkreiswesten ist die Straße von Pressath nach Wollau und eine Umgehung für Neustadt am Kulm in Planung. Die Freien Wähler haben einen Antrag zur Verwertung des Biomülls gestellt. Sie hoffen auf eine Kooperation mit Tirschenreuth und Weiden. Die Großprojekte könnten die Kreisumlage ansteigen lassen.
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